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Stolze Netzübergabe mit dem Buzzer: Thilo Kurtz, Ralf Niepel (beide Telekom), Bürgermeister Marco Dollinger, Telekompa rtner René Repper aus Schongau (v. li.).

Breitbandausbau in Kinsau

Grünes Licht für schnelles Internet

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Zwei Telekomvertreter waren jetzt in Kinsau zur feierlichen Eröffnung des Breitbandnetzes. 450 Haushalte könnten von den neuen Leitungen profitieren, erst 16 haben bislang einen Vertrag abgeschlossen.

Kinsau – Während in vielen Orten Bayerns noch für die Glasfaserleitungen gebuddelt wird, sind die Arbeiten in Kinsau fürs Erste abgeschlossen: Ralf Niepel, Regionalmanager der Deutschen Telekom, kam ins Kinsauer Rathaus um die neuen Datenwege offiziell freizugeben. „Wir freuen uns, dass das leistungsstarke Netz in Kinsau nun ausgebaut ist“; sagte Niepel.

Zusammen mit seinem Kollegen Thilo Kurtz, der für den technischen Ablauf des Kinsauer Projekts zuständig war, und René Repper aus Schongau, dem lokalen Telekom-Partner, sowie Kinsaus Bürgermeister Marco Dollinger traf man sich, um gemeinsam symbolisch auf den magentafarbenen Buzzer zu drücken: Freigabe erfolgt. Die maximale Geschwindigkeit beim Runterladen über die Glasfaserleitungen kann nun – rein theoretisch – bis zu 1000 Megabit pro Sekunde erreichen.

Niepel betonte, dass man die Anschlüsse, die bis ins Haus verlegt werden, ab sofort buchen könne: „Mit 799 Euro ist das ein gutes Angebot, das wird sicherlich nicht günstiger.“ Inzwischen könne die Verlegung jedoch ein halbes Jahr dauern, da die Tiefbaupartner der Telekom so stark ausgelastet seien. Bislang haben erst 16 Kinsauer Haushalte das Angebot gebucht.

Im Vorfeld hatte es um die Ausführung der Tiefbauarbeiten in Kinsau Unmut gegeben. „Es gab eine Phase, da waren wir sehr unzufrieden“, sagte Bürgermeister Marco Dollinger. Gegraben wurde ordentlich, verfüllt mangelhaft – und zwar mit nicht verdichtungsfähigen Material. Gerade die portugiesische Firma sei nicht durch Fachkompetenz aufgefallen, so Dollinger. Die Firma habe jedoch schnell gelernt. „In manchen Bereichen musste man bis zu fünf Mal nachbessern, doch jetzt passt es.“

Telekom-Vertreter Niepel auf Nachfrage, ob man mit dem Problem öfter zu tun habe, da dieses etwa auch in Apfeldorf und Kaufering aufgetreten sei: „Das ist kein generelles Problem. Die Firmen arbeiten in der Regel sehr gut.“ Sein Kollege Kurtz: „Außerdem gibt die Telekom ja schließlich Gewährleistung.“

Etwas unklar war bei dem Termin die Erschließungssituation im Kinsauer Gewerbegebiet: Hier hatte es in diesen Tagen immer wieder Klagen gegeben, dass die Internetverbindung so schlecht sei und immer wieder abbreche. Laut Telekom-Technikspezialist Kurtz sei im Gewerbegebiet die schnelle Technik zumindest vorbereitet, es seien auch schon einige Aufträge da: „Das kann man schon buchen, wenn man das haben möchte.“

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