S-Bahn-Chaos: Polizeieinsatz an der Hackerbrücke

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Nach den Reden ging es zum gemütlichen Teil über: Von links Georg Epple, Thomas Goppel, Alexander Doro, Markus Blume, Michael Kießling sowie der Landsberger Landrat Thomas Eichinger und der Kinsauer Bürgermeister Marco Dollinger.

CSU Apfeldorf/Kinsau

Gelungene Empfangs-Premiere

Erstmals hat die CSU-Ortsgruppe Apfeldorf/Kinsau zu einem Frühlingsempfang eingeladen. Zu dem Empfang konnte Apfeldorfs Bürgermeister Georg Epple nicht nur Landrat Thomas Eichinger begrüßen, sondern auch den Kandidaten für die Bundestagswahl, Michael Kießling und die Landtagsabgeordneten Alexander Dorow, Thomas Goppel und Markus Blume.

Kinsau – „Die Jugend ist vorgeprescht“ erklärte Georg Epple den Anlass, der die gut 50 Gäste in die Kinsauer Mehrzweckhalle geführt hatte. Denn von dort kam die Idee, sich zu einem Frühlingsauftakt zu treffen. Und ein bisschen müsse man ja immer noch den historischen Moment genießen, nun erstmals einen eigenen Bundestagsabgeordneten ins Rennen schicken zu können, fügte Apfeldorfs Bürgermeister und Vorsitzende der Ortsgruppe stolz hinzu.

Um aber im nächsten Moment wieder ernst zu werden, als er meinte, dass man, in der Tradition eines Theodor Heuss, auch die Wahrheit ansprechen werde. Denn das Thema Flüchtlinge und Asylanten werde „uns noch lange beschäftigen“, so Epple. Und die Arbeit von den Ortsverbänden bis auf Bundesebene und im europäischen Bereich beeinflussen.

Landrat Thomas Eichinger äußerte seine Sorge, dass man eine Gesellschaft erlebe, die sich vielen unlösbaren Problemen gegenübersehe. Doch im Gegensatz zu vergangenen Zeiten, als es die Probleme wirklich gegeben habe, hinterfragte Eichinger, ob diese Probleme wirklich unlösbar seien.

Doch damit die Probleme gelöst werden können, brauche es eine starke CSU in Berlin, die Inhalte liefere, befand Michael Kießling, der den Wahlkreis in Berlin vertreten möchte und dabei den Menschen in den Mittelpunkt seines Handelns gestellt hat. „Deutschland steht gut da“, war sich Kießling bewusst, das solle auch so bleiben. Deshalb müsse man die Wirtschaft fördern und die Rahmenbedingungen verbessern, etwa mit Blick auf die Automobilindustrie, von der nach wie vor jeder siebte Arbeitsplatz in Deutschland abhänge.

Wie auch seine Vorredner und Markus Blume, einer der Vordenker der Partei, betonte auch Kießling die Kernthemen und Kernkompetenz der CSU. Diese liege im Bereich der Sicherheit, vor allem der inneren Sicherheit. Mit Blick auf die Menschen war sich Kießling aber im Klaren, dass man die Leistungsträger fördern müsse. „Leistung muss sich lohnen“, so Kießling, der Rahmenfaktoren wie Klima und Umweltschutz nicht aus den Augen ließ. Denn damit bewahre man die Heimat.

Diese Heimat aber sei neben der Landschaft auch die Tradition, die Gäste anerkennen müssten. Mit Blick auf diese Problematik meinte Kießling, man müsse die Migration steuern und begrenzen, diejenigen, die bleiben wollen, integrieren und die Fluchtursachen bekämpfen.

Worte, die Markus Blume nur zu gerne aufgriff, stehen sie doch so ähnlich auch im neuen Grundsatzprogramm der CSU, an dem er mitgewirkt hat. „Ohne die starke Wirtschaft ist alles nichts.“ Vieles sei in Bewegung, aber um zu dokumentieren, wie gut es beispielsweise der Region gehe, meinte Blume weiter: „Da, wo Kinsau ist, will der Freistaat hin.“ Doch vieles, was auf die Menschen zukomme, habe man so vor einem oder zwei Jahren nicht erwarten können. Als Beispiele nannte er den Brexit und den neuen amerikanischen Präsidenten Trump.

Oliver Sommer

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