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Die Schilder verschwinden: Am Donnerstag  soll der Verkehr wieder freigegeben werden. 

Ausbau der Staatstraße zur B 17 beendet

Endlich wieder freie Fahrt nach Kinsau

Morgen ist es soweit: Die neue Fahrbahn der Staatsstraße 2055 westlich von Kinsau sowie zwei neue Radwege werden für den Verkehr freigegeben. Dadurch entsteht eine durchgängige Radwegverbindung zwischen Hohenfurch und Kinsau parallel zum bestehenden Straßennetz.

Kinsau – „Das Ergebnis spricht für sich“, zeigt sich Kinsaus Bürgermeister Marco Dollinger erfreut über den Straßenausbau, der die Bürger auf eine Geduldsprobe gestellt habe. Allerdings hätten Staatliches Bauamt und die ausführende Baufirma Kutter gute Arbeit geleistet, so dass die Straßensperrung möglichst kurz gehalten werden konnte.

Die Staatsstraße wurde von 5,5 Meter auf acht Meter verbreitet und begradigt – und dies auf einer Länge von rund einem Kilometer ab der Einmündung in die B 17 bis nach Kinsau. Parallel dazu ist ein begleitender Geh- und Radweg angebaut und die Einfädelung der Staatsstraße 2055 in die B 17 Richtung Landsberg durch eine zusätzliche Spur verbessert worden.

„Gleichzeitig wurde die Deckschicht auf der B 17 im Bereich der Einmündung bis zur Tankstelle erneuert“, ergänzt Julia Sander, die beim Staatlichen Bauamt Weilheim für den Straßenbau im Landkreis Landsberg zuständig ist.

Insgesamt wurden bei dieser Straßenbaumaßnahme rund 45 000 Kubikmeter Boden bewegt und cirka 34 000 Quadratmeter Asphaltschichten hergestellt. „Aktuell ist noch die Fahrbahnmarkierung aufzubringen und teilweise die Beschilderung aufzustellen“, so Sander weiter. Diese Restarbeiten könnten jedoch während des laufenden Verkehrs durchgeführt werden.

Als erfreulich stellt Julia Sander wie auch Bürgermeister Dollinger heraus, dass die vorgesehene Bauzeit von neun Monaten dank einer guten Zusammenarbeit mit der beauftragten Baufirma Kutter sogar um sechs Wochen verkürzt werden konnte. „So können wir den Anwohnern und Verkehrsteilnehmern wenigstens eine kleine Verschnaufpause verschaffen, bis ab 4. Juni die Lechbrücke zwischen Kinsau und Apfeldorf instandgesetzt wird“, kündigte Julia Sander an.

Die Baukosten betrugen rund zwei Millionen Euro, davon werden 500 000 Euro vom Bund übernommen und rund 1,5 Millionen Euro vom Freistaat Bayern getragen.

Ab 4. Juni wird die Lechbrücke nach Apfeldorf gesperrt

Das Staatliche Bauamt Weilheim bedankt sich bei den Anwohnern sowie den Verkehrsteilnehmern für ihre Geduld. Während der Bauphase erfolgte die Umleitung über die B 17, Mundraching, Vilgertshofen und Issing und Reichling. Diese Umleitung tritt auch ab dem 4. Juni wieder in Kraft, wenn die Lechbrücke zwischen Kinsau und Apfeldorf voraussichtlich bis Mitte Oktober gesperrt werden muss.

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