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Wird mit Fenstern und Türen notdürftig saniert: D as Enderhaus gehört der Gemeinde Kinsau.

Kinsau 

Flickschusterei am Enderhaus?

Die Gemeinde Kinsau investiert in das so genannte Enderhaus. Das vermietete Wohnhaus in Gemeindebesitz ist sanierungsbedürftig, bekommt aber fürs Erste nur neue Fenster und eine neue Haustür.

Kinsau In der jüngsten Gemeinderatssitzung brachte Bürgermeister Marco Dollinger die geplante Renovierungsmaßnahme für das Enderhaus zum wiederholten Male auf den Tisch. Das Haus, das direkt an das frühere Rathaus angebaut ist, ist an eine Familie vermietet. An dem Gebäude sei „viele Jahre nichts gemacht“ worden, so Dollinger. Da der Zustand der Fenster und der Haustür sehr schlecht ist, muss die Gemeinde nun zumindest mit einer notdürftigen Sanierung im Interesse einer ordentlichen Wohnqualität handeln.

Dollinger hatte für die Maßnahme drei Angebote eingeholt: für den Einbau von einer Haustür und drei Fenster in Kunststoffausführung. „Das günstigste Angebot mit einem Bruttopreis von 3069 Euro stammt von der Kinsauer Firma Holzstudio Fichtl“, so Dollinger. Es wurde einstimmig angenommen.

Bei der vorherigen Sitzung hatte es um die Maßnahme Diskussionen gegeben. Zum einen hatte Dollinger für den Fenster- und Türaustausch nur ein Angebot eingeholt. Das wurde von Anton Baab nicht akzeptiert. Ein zweites oder ein drittes Angebot wäre nach Baabs Worten durchaus angebracht. Zum anderen war von Markus Lieb angesichts des generell schlechten Zustand die Frage aufgeworfen worden, ob sich eine Investition überhaupt lohne: „Kann man die Fenster denn nicht noch ertüchtigen?“ Markus Amtmann winkte ab: Er kenne das Haus, da sei nichts mehr zu machen. Martin Schmid meinte, dass man sich vielleicht über ein vernünftiges Sanierungskonzept Gedanken machen sollte – beziehungsweise ob sich Investitionen in das Haus überhaupt noch lohnten.

Fürs Erste wird nun der Zustand verbessert. Das Enderhaus wird die Gemeinde jedoch weiter beschäftigen.

Klaus Mergel

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