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Scheckübergabe durch Feuerwehr-Vorstand Thorsten Meissner an Verena Scheffauer vom Tabaluga-Hof in Peißenberg.

Freiwillige Feuerwehr Kinsau

Für den guten Zweck ins kalte Lechwasser  gegangen

Die Freiwillige Feuerwehr Kinsau ist von den Feuerwehr-Kameraden aus Epfach auf You-Tube für die Cold-Water-Challenge nominiert worden.

Kinsau– Und da standen die Kinsauer Floriansjünger vor der Wahl: Entweder innerhalb von sieben Tagen ein Video ins Netz stellen oder der Freiwilligen Feuerwehr Epfach eine Brotzeit bezahlen.

Die Kinsauer Feuerwehrler haben sich für ersteres entschieden und einen Videoclip gedreht. „Dafür sind wir in den kalten Lech gegangen, bis Kniehöhe, und haben unsere Aufgabe somit erfüllt“, teilte Feuerwehrvorstand Thorsten Meissner mit.

Und weil bei der Cold-Water-Challenge eine Spende für einen guten Zweck üblich ist, haben sich die Kinsauer Feuerwehrler entschlossen, den Tabalugahof in Peißenberg mit 200 Euro zu unterstützen. Gleichzeitig haben sie den Gemeinderat Kinsau für die Cold-Water-Challenge nachnominiert. Die Räte wollten sich allerdings nicht ins kalte Wasser begeben, sondern haben der Feuerwehr eine Brotzeit spendiert und gleichzeitig noch 300 Euro für den Tabalugahof draufgelegt.

Somit konnte FF-Vorstand Meissner einen Scheck über 500 Euro an Verena Scheffauer vom Tabalugahof in Peißenberg überreichen.

„Mit dieser Spende werden Spielsachen angeschafft und der Eintritt für einen Besuch in einem Freizeitpark bezahlt“, freute sich Verena Scheffauer.

Die Betreuerinnen und die Kinder haben sich bei Meissner herzlich bedankt und ihm den Tabalugahof gezeigt. Es ist eine Einrichtung für Kinder und junge Menschen mit leichter körperlicher und geistiger Behinderung, die dort bestens versorgt werden.

Die Tabaluga-Kinderstiftung leistet eine umfangreiche Hilfe für Kinder in Not. Heute kümmern sich mehr als 140 Mitarbeiter in acht Häusern in Schongau, Peißenberg und Tutzing. Sie betreuen traumatisierte Kinder, Kinder mit Behinderungen, kranke Kinder, vernachlässigte Kinder, Flüchtlingskinder und sexuell missbrauchte Kinder.

Zur Info: Die Cold-Water-Challenge – das ist ein Wettbewerb, bei dem die Teilnehmer ins kalte Wasser gehen müssen – und für einen guten Zweck spenden dürfen. Die Kinsauer sind da mit gutem Beispiel vorangegangen.

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