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Die Kinder waren begeistert von den Zwergziegen, die statt des Geflügels zu sehen waren.

Auswirkungen der Vogelgrippe

Bei Peitinger Schau kein Geflügel, aber dafür mehr Kaninchen

Peiting – Die derzeit auch in der Region grassierende Vogelgrippe hat sich auch bei der diesjährigen Geflügel- und Kaninchenschau des Kleintierzuchtvereins Peiting bemerkbar gemacht

201 Federtiere mussten zuhause bleiben. Dafür gab es jede Menge Ziegen und Schafe.

„Am vergangenen Donnerstag um 8 Uhr hieß es noch, dass im Landkreis Weilheim-Schongau keine Fälle bekannt sind, um 10.15 Uhr hat uns das Landratsamt dann dringend von der Geflügelausstellung abgeraten. Um 13 Uhr haben wir dann allen Züchtern abgesagt“, erzählt der Peitinger Geflügelwart Robert Stich.

Die richtige Entscheidung, wie sich herausstellen sollte. Denn ab 15 Uhr des gleichen Tages herrschte im gesamten Landkreis Stallpflicht fürs Geflügel. „Schade, aber wir machen das Beste daraus“, so Stich.

Das Beste heißt in diesem Fall: Die am Mittwoch aufgebauten Geflügel-Ställe wurden von den 30 aktiven Helfern postwendend wieder abgebaut und Platz für Schafe, Ziegen und Zwergziegen geschaffen. Die begeisterten vor allem die kleinen Besucher, genauso wie die 299 Kaninchen, die aus Peiting, dem Kreisverband Weilheim und sogar aus Fassensdorf in Schleswig-Holstein kamen.

Wie immer bei der großen Kaninchenschau, die alle zwei Jahre stattfindet, wurden die Tiere bewertet und die Kreismeister ermittelt. Der beste Rammler war ein sogenannter „Blauer Wiener“, die beste Häsin stammte aus der Rasse „Deutscher Widder weiß Rotauge“.

Die mit Abstand beste Sammlung präsentierte Helmut Borde aus Eisenärzt (Gemeinde Siegsdorf). Gewidmet war die Schau als Hubert-Amberg-Gedächtnis-Schau dem in diesem Jahr verstorbenen langjährigen zweiten Vorsitzenden der Peitinger Kleintierzüchter.

Und wie bei jeder Schau konnten die Veranstalter auch dieses Jahr wieder massenhaft Besucher, nämlich über 650 an der Zahl, begrüßen. Großen Anklang fand auch die Tombola mit selbst gebastelten Weihnachts- und Dekoartikeln, die am frühen Sonntagnachmittag bereits vollständig ausverkauft war.

Einen Dank richtete Kleintierzüchter-Schriftführer Daniel Rosengart an die Helfer und die Firma Stich&Schäller, die auch dieses Jahr wieder unentgeltlich die Räume für die Kaninchenschau zur Verfügung gestellt hatte.

Ursula Fröhlich

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