Allerlei Getier wie diese Giraffen tummelten sich beim Ball in Schwabsoien unter dem Motto „Afrika – alle Farben, die das Leben kennt“

Gaudiball in Schwabsoien

Köstliche Wortspielereien und lustige Einlagen

Giraffen, Zebras, ein Massai mit Speer, Affen, Touristen im Zelt: „Afrika – alle Farben, die das Leben kennt“. Unter diesem Motto trafen sich am Samstagabend die Schwabsoier Maschkera zum Gaudiball. Die Bigband der Musikkapelle unter Leitung von Michi Müller lockte zahlreiche Tänzerinnen und Tänzer aufs Parkett.

Schwabsoien– Natürlich durften beim Schwabsoier Ball auch die lustigen Einlagen nicht fehlen. Mitglieder des Schützenvereins hatten im Dschungel Tarzans Liebste Jane gefangen, hatten sie in einen großen Kochtopf gesteckt und wollten sie nach einem Rezept von „Alfons Dschungelbeck“ zubereiten. Klar, dass diese da etwas dagegen hatte und lautstark nach ihrem Tarzan rief. Der große Dschungelheld tauchte dann auch auf – in Birkenstock und Lendenschurz. Und weil er sich mit der Rettung Zeit ließ, wurde er von seiner Angebeteten erste einmal reichlich beschimpft.

Die köstlichen Wortspielereien amüsierten das Publikum, das dazu mit Applaus nicht geizte. Großen Beifall erntete auch die Garde für ihren Marsch und ihren Showtanz. Doch das absolute Highlight war wie immer der Auftritt der Soier Feuerwehrkapelle. Sie nahm die Geschehnisse des vergangenen Jahres in der Gemeinde musikalisch auf die Schippe. Da ging es beispielsweise um das Leben und Ableben eines Bibers im Dorfbach, um ein Traugespräch, in dem die Braut feststellte, dass sie den Pfarrer wohl doch nicht duzen könne und um eine fast vergebliche Suche nach einer Musik zur Polonaise, weil man sie falsch geschrieben hatte.

Und ab in den Kochtopf: Jane läuft Gefahr, nach einem Rezept von „Alfons Dschungelbeck“ zubereitet zu werden.

Auch dem Vorsitzenden des Faschingsclubs wurde unter großem Gelächter ein Lied gewidmet (natürlich aus dem gleichnamigen Film „Das Dschungelbuch“), über dessen Missgeschick während einer Grippe, und auch die Ortsbäuerin, die zur Kreisbäuerin wurde, zog man mit „langen Wimpern und Kartoffelsalat“ auf. So bestens unterhalten feierten die Maschkera noch bis weit nach Mitternacht recht ausgelassen in der Gemeindehalle.

Myrjam C. Trunk

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