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Gehörten zu den schönsten Kostümen beim Faschingsball der: Diese beiden Schäfer mit ihren hübschen Schäfchen, die den dritten Platz belegten, der zweitplatzierte Gouda und rechts hinten die siegreichen Bäume.

Faschingsball der Schongauer Kolpingsfamilie

Rauschende Ballnacht auf der Schongauer Alm

Schongau - Über 200 Besucher feiern im Jakob-Pfeiffer-Haus ohne Hüttenruhe – Überraschungen durchs Schongauer Prinzenpaar und Werner Schleich.

„Auf der Alm, da wird gedudelt“, war auf einem Kostüm zu lesen. Aber nicht nur. Auf der Kolping-Alm im Jakob-Pfeiffer-Haus in Schongau ist auch eifrig abgetanzt worden, und es waren zahlreiche Einlagen geboten. Über 200 Besucher amüsierten sich bestens. „Auf der Alm“ war das diesjährige Motto des Kolping-Faschingsballs, der sich in den vergangenen Jahren zum Geheimtipp gemausert hat.

„Wir waren in diesem Jahr zum ersten Mal bereits eine Woche vorher ausverkauft“, hat Organisator Bruno Atzler verraten. Wie gewohnt hatten die Mitglieder der Kolpingsfamilie wieder einen großen Aufwand betrieben, um den Saal im Pfeiffer-Haus stilvoll zu schmücken. So wartete eine Almhütte mit melkbarer Kuh im Eingangsbereich auf die Besucher, und auch die Tische waren liebevoll dekoriert. Zum Essen wurden deftige Brotzeitplatten gereicht.

Auf der Bühne ließ dann Peter Heger alias „DJ Pit“ die Glocken klingen. Auch wenn es sich um „Hells Bells“ von AC/DC handelte. Auch die phantasievollsten Masken waren auf dem Kolpingsball zu finden. Selbst wenn das Thema „Alm“ viele zu Dirndl und Lederhose inspiriert hatte – bei Paaren oft mit vertauschten Rollen –, waren doch auch einige sehr originelle Maskierungen zu finden.

Wie jedes Jahr wurden auch dieses Mal die schönsten Masken und Kostüme prämiert. Den ersten Preis erhielten zwei knorrige Bäume, die vorzugsweise in der Bar „herumstanden“. Den zweiten Preis machte ein „junger Gouda am Stück-Fettarm“, und der dritte Preis ging an zwei Schäfer mit ihrer munteren Herde.

Aber auch sonst war viel geboten. So eilte Atzler seinen Gästen als „Lawinenhund“ mir einem hochprozentigen Fasserl zu Hilfe. Aber nur im Notfall, wie er betonte. Zudem waren auf der „Schongauer Alm“ Wegweiser, Skifahrer, Schwammerl und allerhand Getier vom Reh über Kühe, Schnecken und Bienen bis hin zu Schmeißfliegen zu finden. Und manch ein „Alm-Öhi“ legte mit seiner bärtigen Sennerin eine flotte Sohle aufs Parkett.

Einen Höhepunkt erreichte die närrische Stimmung mit dem Besuch des Schongauer Prinzenpaars, das die Prinzengarde und die Minigarde mit dabei hatte, die beeindruckende Tanzeinlagen ablieferten. Und als Überraschungsgast kam wie im vergangenen Jahr Werner Schleich auf die Bühne im Pfeiffer-Haus, der dieses Mal „Eine berauschende Hitparade“ präsentierte, bei der er allerhand Verwandlungskapriolen lieferte – und zum Beispiel als Nana Mouskouri mit Flatterperücke begeisterte.

Getanzt und Gefeiert wurde dann noch bis in die frühen Morgenstunden. Denn auf der Schongauer „Kolping-Alm“ gab es nämlich keine Hüttenruhe, sondern stattdessen eine rauschende Ballnacht, bei der selbst der Fuchs mit dem Hasen tanzte.

Ursula Fröhlich

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