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Aktionsbündnis Pro Krankenhaus Schongau fordert Antworten

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Von: Rasso Schorer, Astrid Neumann

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Krankenhaus Schongau
Über die Zukunft des Schongauer Krankenhauses und über die „Bündelung der stationären Gesundheitsversorgung an einem zentralen Standort“ im Landkreis soll der Kreistag am 26. November entscheiden. Doch das will besser vorbereitet sein, findet das Aktionsbündnis. © Schorer

Schongau – Zum „Erhalt des Krankenhaus Schongau in der Versorgungsstufe I“ hat sich Anfang November ein Aktionsbündnis gegründet. In einer Resolution fordert es von den Verantwortlichen unter anderem die Veröffentlichung des vollständigen Gutachtens zur Krankenhaus ­GmbH sowie eine Verschiebung des Kreistagsbeschlusses auf März 2022.  

Am Montag vergangener Woche hat das „Aktionsbündnis Pro Krankenhaus Schongau“ seine Forderungen an Landrätin Andrea Jochner-Weiß geschickt. Dabei geht es dem Bündnis, das parteiübergreifend sei und dem auch Personen aus Anliegergemeinden angehören, in erste Linie um Antworten, wie die Sprecher Regina Haugg und Stefan Konrad betonen. So wollen sie beispielsweise das vollständige Gutachten zum Thema Krankenhaus GmbH für die Kreisräte und die Bürger veröffentlicht wissen.

Da es sich um keine leichte Entscheidung handele, soll die Abstimmung zur Zukunft des Schongauer Krankenhauses auch nicht in der kommenden Kreistagssitzung am 26. November behandelt, sondern bis mindestens März 2022 verschoben werden.

Zudem fordert das Bündnis den Schongauer Bürgermeister Falk Sluyterman auf, eine außerordentlich Bürgerversammlung zu dem Thema einzuberufen. Eine Teilnahme von Landrätin sowie dem Geschäftsführer der GmbH Thomas Lippmann sehe man als erforderlich an.

Zukunftskonzept des Aufsichtsrats: »Bündelung stationärer Versorgung«

Nach jetzigem Stand entscheidet der Kreistag am 26. November über die Zukunft des Schongauer und des Weilheimer Krankenhauses. Details, was der Aufsichtsrat dem Gremium auf Basis der jüngsten Beratungen vorschlagen wird, wollte dessen Vorsitzende und Landrätin Andrea Jochner-Weiß bei der Schongauer Bürgerversammlung noch nicht nennen. Schon damals wählte sie die Begriffe „Medizinstandort“ und „Krankenhausstandort“ aber mit Bedacht. In einem offenen Brief an die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis skizzierte sie nun grob einen „mehrstufigen Plan“, über den der Kreistag befinden wird. Darum gehe es um die „Weiterentwicklung der Standorte Weilheim und Schongau als moderne Gesundheitsversorger“. Aber auch: die „Bündelung der stationären Gesundheitsversorgung an einem zentralen Standort“.

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