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Kulturwoche für Schongau

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Von: Rasso Schorer

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Stadtorchester Schongau
Mitte Juli gab das Stadtorchester Schongau unter künstlerischen Leitung von Kristina Kuzminskaite auf dem Marienplatz in Schongau ein Openair-Konzert. Weiteren Rückenwind soll die Kultur Anfang Oktober bekommen. © Fassnacht

Schongau – Was bringt der Herbst? Dieser Satz dürfte einer der häufigst bemühten der letzten Monate sein. Geht es nach Daniela Puzzovio, Zweite Bürgermeisterin Schongaus, dürfte die Antwort feststehen: eine Kulturwoche vom 1. bis zum 10. Oktober. Für den geplanten Rummel (wir berichteten) gibt es aber keine guten Nachrichten.

Das mit dem Planen von Veranstaltungen ist seit rund eineinhalb Jahren eine äußerst knifflige Sache – vor allem, wenn das Event in etwas umfangreicherem Rahmen stattfinden soll. Puzzovio hat sich dazu Gedanken gemacht: Statt eines großen will sie mehrere kleinere Ereignisse organisieren, zusammengefasst als Schongauer Kulturwoche.

Am 1. Oktober geht es mit der Eröffnung und einem Jazzkonzert im Ballenhaus los, danach folgen viele Veranstaltungen an verschiedenen Orten: Kunstausstellungen, Lesungen, Workshops, Konzerte und dergleichen, samt Brückenschlag zur Kulinarik. „Wir machen ganz viele unterschiedliche Sachen“, ist Puzzovio die Vorfreude anzuhören. Die Planung befinde sich auf der Zielgeraden, einzelne Punkte gelte es noch festzuzurren. Ende dieser Woche soll das komplette Programm stehen. Ballenhaus, Turmsaal im Münzgebäude, Bücherei, Juze und Brahmsgarten sind nur ein Teil der Örtlichkeiten, die Schauplatz der Kulturwoche werden. Der Vorteil: „Da sind bereits Hygienekonzepte vorhanden und müssen nicht erst angefertigt werden“, erklärt Puzzovio.

Es gelte, etwas für die Künstler zu tun und durchaus auch Gäste von außerhalb des Altlandkreises anzulocken. „So wie Interessierte zum Beispiel nach Landsberg oder Gilching fahren, so sollen sie auch nach Schongau kommen.“

Einen Dämpfer gibt es aber in Sachen Rummel (wir berichteten): Am Freitagnachmittag entschied die Werbegemeinschaft zusammen mit Volksfest-Organisator Ronny Grubart, die Planungen für dieses Jahr einzustellen. „Wir haben alle Möglichkeiten durchgesprochen und sehen für dieses Jahr zu viele Einschränkungen, um das mit gutem Gewissen weiter zu planen“, bedauert Puzzovio.

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