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Marienplatz in Altenstadt wieder befahrbar

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Von: Manfred Ellenberger

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Marienplatz Altenstadt neu
Auch wenn die Baumaßnahmen noch nicht abgeschlossen sind, ist schon viel vom „neuen Marienplatz“ in Altenstadt zu erkennen. Als äußerst ansehnlich stellt sich die sanft geschwungene an der jetzt vor dem Rathaus stehenden Mariensäule vorbeiführende Straße dar. © Ellenberger

Altenstadt – Nach acht Monaten Bauzeit und ebenso langer Komplettsperrung ist der Marienplatz zwischen Burglachbergstraße und Schongauer Straße seit Ende letzten Jahres wieder befahrbar und auch die beim Rathaus befindliche Bushaltestelle Marienplatz ist wieder in Betrieb. Von den sehr zeitaufwendigen Arbeiten beim Verlegen der Wasser- und Stromleitungen, der Glasfaserleitungen fürs Internet und der Erneuerung der Telefonleitungen unter dem gesamten Marienplatz ist nichts mehr zu sehen. 

Stattdessen fällt bei näherer Betrachtung ins Auge, dass die Haltestelle an beiden Seiten mit Hochbordsteinen zum barrierefreien Ein- und Ausstieg ausgerüstet und ein neues Wartehäuschen montiert wurde. Ferner ist dieser Bereich mit einem Behindertenleitsystem – auch Leitliniensystem oder tastbares Bodenleitsystem genannt – ausgestattet.

Die Straße selbst ist im Platzbereich gepflastert und im weiteren Verlauf in beide Richtungen asphaltiert. Die vor das Rathaus versetzte Mariensäule bedingt, dass die Straße jetzt ansehnlich sanft geschwungen an dieser vorbei verläuft.

Der ostseitige Parkplatz wurde fast auf Straßenniveau abgesenkt und mit einer Steinmauer zum Hang hin gesichert. Infolge der Absenkung hat „das Ganze mehr Platzcharakter“ begründet Bürgermeister Andreas Kögl diese Maßnahme.

Weitere Baumaßnahmen

Die Arbeiten an dem zirka 1,3 Millionen Euro teuren Großprojekt sind trotz den zahlreichen Maßnahmen aber immer noch nicht abgeschlossen. Insbesondere auf der Süd- und Nordseite des Rathauses gibt es bis zur endgültigen Fertigstellung noch einiges zu tun. Unter anderem wird ein Weg und ein Stufenzugang zum Bach angelegt und auch das Geländer an der Bachmauer wird erneuert. Neben weiteren noch abzuschließenden Arbeiten als auch weiteren behindertengerechten Optimierungen dürften insbesondere die im Frühjahr anstehenden Pflanzarbeiten dazu beitragen, dass die dann ebenfalls noch aufzustellenden Parkbänke nicht leer bleiben werden.

Fertigstellung bis Juni

Andreas Kögl zeigt sich zuversichtlich, dass bis spätestens Anfang Juni alle Arbeiten abgeschlossen sein werden. Auf das abschließende Erscheinungsbild des durch das Amt für ländliche Entwicklung im beträchtlichen Maße geförderten Projekts wird man also noch ein paar Monate warten müssen. Umso mehr darf man schon jetzt gespannt darauf sein.

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