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Schwabsoien tritt der Energiewende Oberland bei

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Von: Rasso Schorer

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Energiewende Oberland Schwabsoien
Bürgermeister Manfred Schmid bekommt von Christiane Regauer von der Energiewende Oberland die Stifterurkunde überreicht. © FKN

Schwabsoien – Die Bürgerstiftung Energiewende Oberland (EWO) hat sich bei Ihrer Gründung im Jahr 2005 zum Ziel gesetzt, dass das Oberland bis zum Jahr 2035 unabhängig von fossilen Energieträgern sein soll. Diesem Ziel hat sich nun die Gemeinde Schwab­soien mit dem Beschluss des Gemeinderates, der EWO beizutreten, angeschlossen.

Bis 2035 soll also die gesamte benötigte Energie – sowohl in den Bereichen Strom und Wärme als auch im Verkehrssektor – regional und aus erneuerbaren Quellen erzeugt werden. Zahlreiche Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern sorgen bereits für erneuerbare Strom­erzeugung im Ort und eine Pelletanlage versorgt Gemeindezentrum und Feuerwehrhaus mit regenerativer Wärme. „Die Energiewende geht uns alle an“, sagt Manfred Schmid, Bürgermeister von Schwabsoien. Und die Gemeinde hat viel vor: Es soll ein Wärmeverbund entstehen, welcher Teile des Ortes mit regenerativer Wärme aus heimischen Holzhackschnitzeln versorgt. Abfragen über Energieverbrauch und Anschlussmöglichkeit fanden bereits statt. Auch hier steht die EWO unterstützend zur Seite.

Im August überreichte Christiane Regauer von der Energiewende Oberland an Bürgermeister Manfred Schmid die Stifterurkunde. Von insgesamt 92 Kommunen im Oberland ist Schwabsoien hiermit die 81. Stifterkommune der Bürgerstiftung und hat damit einen kompetenten und unabhängigen Partner in den Bereichen Klimaschutz und Energiewende an ihrer Seite.

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