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Spatenstich für den Marienheim-Neubau am Bühlach in Peiting

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Von: Astrid Neumann

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Der Bagger am Bühlach ist schon in Aktion für das neue Marienheim. Am heutigen Donnerstag griffen Bürgermeister Peter Ostenrieder, Einrichtungsleiter Jörg Reiprich, Architekt Peter Flickinger, Vorstandsvorsitzende AWO Oberbayern Cornelia Emili und Peter Schrehardt, Geschäftsführer M. Haseitl Baugesellschaft, (v. links) zum Spaten. © Neumann

Peiting – „Endlich geht es los“, war das Fazit aller Beteiligten beim Spatenstich für den Marienheim-Neubau am Bühlach in Peiting am heutigen Donnerstag. Damit ist der Startschuss für das Bauvorhaben gefallen. Die Eröffnung ist für Herbst 2023 geplant.

Auf die „intensive emotionale Geschichte“ des Bauvorhabens blickte Bürgermeister Peter Ostenrieder beim Spatenstich zurück und verwies auf den Bürgerentscheid. Er freue sich, dass dieser so positiv ausgegangen war. Gerade auch wegen der Skepsis gegenüber dem Neubau für die Sozialtherapeutische Einrichtung wolle man „offensive Informationspolitik“ betreiben, so der Rathauschef. Geplant sind unter anderem regelmäßige Baustelleninfos. Dafür sei extra ein Kommunikationsteam gegründet worden, ergänzte Cornelia Emili, Vorstandsvorsitzende AWO Oberbayern.

Einrichtungsleiter Jörg Reiprich ist es ein großes Bedürfnis, das Marienheim so weiterführen zu dürfen. Der Neubau und die damit gewonnene Lebensqualität für die Bewohner ermögliche es ihnen in Ruhe gesund werden zu können, ist er sich sicher.

Eine neue Aufgabe sieht Architekt Peter Flickinger (Höss Amberg + Partner Architekten) mit dem Marienheim-Neubau. Mit den vielen Therapieräumen und Schließsystemen mal „etwas ganz was anderes“. Als mutig bezeichnete der Architekt die Entscheidung, jetzt mit dem Bau zu beginnen, und hofft auf milde Witterung. Der Aushub erfolge jetzt, die Stahl- und Betonarbeiten im nächsten Jahr. Probleme mit der Beschaffung von Baumaterial sehen er und Haseitl-Geschäftsführer Peter Schrehardt vorerst nicht auf sich zukommen. „Die Situation ist durch frühzeitige Planung in den Griff zu kriegen“, so Schrehardt.

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