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Spende der Frank Hirschvogel Stiftung über 10.000 Euro an die Pfaffenwinkel-Realschule

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Von: Rasso Schorer

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Hirschvogel Pfaffenwinkel-Realschule
Mintbeauftragter Markus Kölsch, Interims-Mintbeauftragter und Zweiter Realschulkonrektor Martin Fleck und Schulleiter Armin Eder (hinten v. links) sowie Magdalena Häuserer, Nele Tandari (beide 7a), Emilie Wieland und Benedikt Siegl (vorne, 2. bis 4. v. links) nahmen von Stephanie Wolter, Managerin der Frank Hirschvogel Stiftung (vorne links), den Scheck über 10.000 Euro für die Realschule entgegen. © Schorer

Schongau – Rund 45.000 Euro hat die Frank Hirschvogel Stiftung der Pfaffenwinkel-Realschule in den letzten sechs Jahren zur Verfügung gestellt. Am Mittwoch überbrachte Stiftungsmanagerin Stefanie Wolter erneut einen Scheck über 10.000 Euro. Wohin das Geld fließen soll, ist schon klar.

Die Botschaft, die Realschulleiter Armin Eder sendet, ist so einfach wie deutlich: „Ohne Fördergelder keine Projekte.“ Der Frank Hirschvogel Stiftung sei es zu verdanken, dass die angehende 6. Klasse, die Forscherklasse, zu einem erschwinglichen Preis eine Woche ins Schullandheim nach Riedenburg fährt, um dort unter anderem einen Grundkurs im Legoroboterprogrammieren zu durchlaufen. Zum dritten Mal steht dieser Ausflug an, zum dritten Mal unterstützt die Frank Hirschvogel Stiftung. „Das wird interessant“, freut sich Teilnehmerin Emilie Wieland schon und Klassenkamerad Benedikt Siegl bestätigt: „Forschen macht mir schon immer Spaß.“

Auch Nele Tandari ist schon gespannt darauf, was ihre dann achte Klasse bei der Mint-Woche in Bischofsheim in der Rhön – seit 2016 von der Stiftung unterstützt – erleben wird. Beruflich sei bei ihr noch alles offen. Doch auf die „ganz vielen Versuche“ freut sich die Schülerin. Auf dem Programm stehen dann aufwendigere Experimente, die schlicht nicht in eine einzelne Schulstunde passen, erklären der scheidende Mintbeauftragte Markus Kölsch (siehe Kasten) und Interims-Mintbeauftragter sowie Zweiter Realschulkonrektor Martin Fleck.

Im Jahr 2020 fielen die Ausflüge aus, in diesem Jahr soll es nach den Ferien klappen. Statt rund 250 Euro kommen dank der Spende nun rund 50 bis 70 Euro auf die Eltern der Teilnehmer zu. Das Selbermachen stehe im Vordergrund, so Eder. Überhaupt liegen die Robotikangebote hoch im Kurs. Die Schüler seien auf einem guten Weg – doch für neue Reize brauche es auch neues Zubehör. Stephanie Wolter, Managerin der Frank Hirschvogel Stiftung, hörte das gern.

Sie war gekommen, um den symbolischen Scheck zu übergeben und brachte das Interesse des Unternehmens, in der Schule schon früh an technische und wissenschaftliche Themen heranzuführen, zum Ausdruck. Einige der vormaligen Realschüler, die an deren Angeboten teilnahmen, seien heute Hirschvogel-Azubis.

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