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Heute früh wurde mit der Asphaltierung des neuen Kreisverkehrs an der Bahnhofstraße/Bergwerkstraße begonnen.

Sanierung Peitinger Bahnhofstrasse – Bauabschnitt I vor Abschluss

Letzter Akt: Jetzt wird der Kreisel asphaltiert

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Peiting - Es ist der letzte große Akt vor der Winterpause: Heute oder morgen ist der neue Kreisverkehr an der Bahnhofstraße/Bergwerkstraße fertig asphaltiert. Wenn dann auch noch 18 neue Bäume gepflanzt sind, ist der erste Bauabschnitt fertig.

Die Planierraupen rattern, in einer Reihe stehen die Laster mit Material an der Bahnhofstraße. Seit gestern wird der neue Kreisverkehr im Bereich Raiffeisenbank/Bäckerei Sesar asphaltiert – der letzte große Akt, dann ist der Bauabschnitt I so gut wie abgeschlossen.

Ein Bauabschnitt, der Anliegern, vor allem aber auch Geschäftsleuten so einiges abverlangt hat. Am 4. Mai hatten die Bauarbeiten begonnen, die damit immerhin fast sieben Monate immer wieder einen Teil der Straße lahmgelegt haben. Damit ist jetzt Schluss. Ist heute oder morgen fertig asphaltiert, werden erstmal noch die versprochenen 18 Bäume neu gepflanzt. Und dann geht’s in die Winterpause.

Eine erste Bilanz für Bauabschnitt I: Mit dem Asphaltieren sei man eine Woche hinterher, mit den Gehsteigen zwei Wochen, so Gerhard Habersetzer vom Peitinger Bauamt. Bei einer Baustelle dieser Dimension kaum erwähnenswert.

Während der Winterpause wird der Bauabschnitt II ausgeschrieben. Die Arbeiten dort sollen im April oder Mai beginnen. „Allerdings haben wir es hier nicht mit einem so großen baulichen Aufwand zu tun, wie bei Bauabschnitt II“, versichert Haberstock.

Was ist geplant? Vom Kreisverkehr bis zum Bahnhof Peiting-Ost wird die Straße verschmälert. Außerdem werden beidseitig Gehwege bis zum Bahnhofsgebäude gebaut – derzeit gibt es dort keinen „definierten Gehweg“.

Ab Bauabschnitt III – er beginnt beim Bahnhofsgebäude und endet ander Schönriedlstraße – wird der Gehweg einseitig am ehemaligen Bundeswehrgelände entlang verlaufen.

Bis hier begonnen wird, dauert es allerdings ein weiteres Jahr. Erst mal Bauabschnitt II meistern. Bis September 2017 sollen hier alle Arbeiten abgeschlossen sein. Mit eingeschlossen ist hier auch die Sanierung der Wasserleitung sowie alle Hausanschlüsse.

Noch nicht ganz klar ist derzeit, wie viele Altlasten in dem Bereich zu entsorgen sind. Altlasten sind in diesem Fall brüchige Teerstücke, die einst als Straßenbelag aufgebracht worden waren. Zur Erklärung: Alter, brüchiger Teer löst sich auf, geht ins Grundwasser – und darf nicht mehr verbaut werden. In den Straßenbereichen, in denen das der Fall ist, muss ein Bodenaustausch vorgenommen werden. Was viel Geld kostet.

Einen kleinen X-Faktor gibt es eben bei jeder Baustelle. Im Bauabschnitt I jedenfalls hielten sich Problembereiche mit Bodenaustausch in Grenzen. Und damit auch die Kosten: „Es ist bisher alles im Rahmen“, bilanziert Habersetzer.

Und damit kann das Projekt im neuen Jahr weitergehen – unter anderem mit den umstrittenen Baumfällungen im Bereich des ehemaligen Bundeswehrgeländes, die zugunsten des Straßenausbaus weichen müssen. Mit großer Mehrheit haben die Peitinger Bürger in einem Bürgerentscheid im Oktober der Maßnahme zugestimmt. Bis es so weit ist, dürften die 18 Bäume, die jetzt in Bauabschnitt I neu gepflanzt werden, schon am verwurzelt sein.

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