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Kunst auf der Area Damasia: "Ein Bindeglied zur neuen Zeit"

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Das neue Kunstwerk „Petrus“ auf der Area Damasia in Bernbeuren mit der Künstlerin Iris Freifrau von Firks-Huth.
Das neue Kunstwerk „Petrus“ auf der Area Damasia in Bernbeuren mit der Künstlerin Iris Freifrau von Firks-Huth.

Bernbeuren - Die „Area Damasia“ in Bernbeuren ist um ein weiteres Kunstwerk reicher: Es nennt sich „Petrus“ und ist buchstäblich der Fels, der in bildlicher Kommunikation zu den Stahlskulpturen steht.

Es soll die griechisch-römische Antike (Jupiter, Strabon) in lebhaften Diskurs zur christlichen Gegenwart bringen, „auch weil diese in der Antike beginnt“, erläutert der Bernbeurer Künstler Christian Chuber. Petrus sei jedoch wegen der Form des Felsens als Asteroid bezeichnet, der vom Himmel fiel, was den Beginn der neuen Religion in Rom auf den Punkt bringen soll. Chuber: „Er ist für uns das Bindeglied zur neuen Zeit, wobei seine 2000-jährige Lebensdauer über den Felsen sinnhaft Ausdruck findet.“

Die Malerei auf der Felsfläche von „Petrus“ besteht aus Goldfarbe und bezieht sich auf den Stab des Bischofs von Rom, der hier - modern verfremdet - als Volutenschleife appliziert ist. In der Verfremdung kann man eine unmittelbar formale Nähe zu den Stahlsskulpturen (Strings) sehen. „Strings und Malerei haben dieselbe Form und Gestalt, unterscheiden sich nur als dreidimensionale Skulptur und zweidimensionale Malerei“, macht Chuber deutlich. Es sei die Volute, die man auch als Weltenband sehen könne, die noch in die neueste Entdeckung Einzug halte und in Wissenschaft, Kunst und Natur eingeschrieben sei.

Zusammen mit „Himmelsstürmer“ (blaugelbe Stahl-skulptur von Iris Freifrau von Firks-Huth) und „Stahlmodul“ (von Hannelore Heigl) „ist die Area Damasia ein Diskussionsforum stellvertretend für unsere Gegenwart“, so Christian Chuber.

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