Böbing verzichtet auf Einnahmen

Böbing - Die Zweitwohnungs-Steuersatzung in Böbing wird abgeschafft. Warum die Gemeinde auf die Einnahmen verzichtet:

„Eine Satzung für die Zweitwohnungssteuer, die hind und vorn nix bringt, brauchen wir nicht.“ Damit brachte Böbings Bürgermeister Peter Erhard auf den Punkt, warum die im Jahr 2005 festgeschriebene Steuersatzung abgeschafft wird. Der Verwaltungsaufwand sei höher als der Ertrag. Genau genommen hat die Gemeinde über die Zweitwohnungssteuer noch keinen Cent eingenommen. Und zwar deswegen, weil sie noch nie vollzogen worden ist. Im Klartext: Die Gemeinde hat nie ernst damit gemacht. Etwa 40 Zweitwohnungsbesitzer wären davon betroffen gewesen.

Ein großes Problem mit den Zweitwohnungen habe es in Böbing nie gegeben, räumte Peter Erhard ein. Und weil eben mehr Arbeit als Ertrag damit verbunden sei, habe man die Zweitwohnungssteuer all die Jahre „so vor sich hintümpeln lassen“. Deswegen ist es dem Gemeinderat auch nicht schwer gefallen einstimmig eine Satzung aufzuheben. Bernried übrigens führte gerade erst die Zweitwohnungssteuer ein - man erhofft sich 25 000 Euro Einnahmen. wk

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