Dobrindt bleibt CSU-Kreisvorsitzender von Weilheim-Schongau

Weilheim-Schongau - Alexander Dobrindt bleibt Kreisvorsitzender der CSU: Der Bundestagsabgeordnete und CSU-Generalsekretär aus Peißenberg erhielt bei der Kreisvertreterversammlung am Samstag im Eberfinger Gasthof „Zur Post“ 107 von 114 Stimmen.

Neuer Schatzmeister bei der Kreis-CSU ist der Peitinger Norbert Merk, im Hauptberuf Kämmerer des Landkreises.

Rund eine Stunde sprach Dobrindt zu den Delegierten: Dabei lobte er das Engagement der Helfer beim Hochwasser genauso wie das der Ehrenamtlichen bei der CSU. Kritik gab es an Landrat Friedrich Zeller (SPD) und dessen Öffentlichkeitsarbeit bei der Krankenhaus GmbH: Angesichts der (neuerlichen) Millionenverluste dürfe man „die Bürger nicht länger im Unklaren lassen“. Es stünden „erheblichste Veränderungen“ an, wenn man das Defizit nicht in den Griff bekomme.

Weite Teile seiner Rede widmete Dobrindt der Bundes- und Landespolitik, z.B. dem Wahlprogramm der Grünen, in dem 583mal das Wort „müssen“ vorkomme. Kein Wort verlor Dobrindt in seinem „Arbeitsbericht“ über seine Tätigkeit als Kreisvorsitzender in den vergangenen beiden Jahren oder über die Absetzbewegungen von CSU-Stadt- bzw. Gemeinderäten in Weilheim, Penzberg und wohl auch Peißenberg.

Während der Stimmenauszählung sprach Landtagskandidat Harald Kühn über Politik im Allgemeinen. Trotz der aktuell für die CSU günstigen Umfragen glaube er, „dass es knapper werden könnte, als wir uns das erhoffen“. Er kritisierte Seehofer-Herausforderer Christian Ude („Ein Alt-OB hilft uns nicht weiter“). Die FDP bezeichnete er als „Klientelpartei“. Bei der Bildungspolitik forderte er ein „Verschnaufen“ angesichts der zahlreichen Schulreformen vergangener Jahre.

jt

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