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Festplatz zieht ein paar Meter weiter

Schwabsoien - Weil der SV Schwabsoien an der Ostseite des Tennisplatzes eine zehn Meter breite und 30 Meter lange Eisstockbahn bauen will, muss der bisherige Festplatz umziehen

Wer schon einmal einen über den Durst getrunken hat, der weiß: „angetüdelt“ ist jeder Meter zu Fuß eine Qual. Deshalb werden es die zukünftigen - zumindest die trinkfreudigen - Gäste einer Party auf dem Schwabsoier Festgelände sicher zu schätzen wissen, dass der ursprüngliche Festplatz ein paar Wiesenmeter weiter nach vorne ziehen wird. Aber die „Geherleichterung“ für angetrunkene Festgäste ist natürlich nicht der wahre Grunde für den Umzug des Schwabsoier Festplatzes. Vielmehr ist die Verlegung notwendig geworden, weil der SV Schwabsoien auf der ursprünglichen Veranstaltungsfläche eine zehn Meter breite und 30 Meter lange Eisstockbahn errichten möchte.

Das Problem: Wo in Zukunft die Eisstöcke über die Anlage flitzen sollen, stand bisher das Festzelt des Faschingsvereins und die Beachparty der Sportler wurde dort veranstaltet. Doch wo soll nun in Zukunft gefeiert werden? Des Rätsels Lösung: Ein Umzug - an die Südseite des Tennisplatzes. Also nur einen Steinwurf vom ehemaligen Festgelände entfernt.

Klingt zunächst einmal gut, allerdings gibt es auch hier ein großes oder besser gesagt kleines Problem. Denn da das neue Feierareal am östlichen Ende abfällt, ist nicht ausreichend Platz für das große Zelt des Faschingsvereins. Doch auch hier haben die Vereine mitgedacht und sich eine Lösung überlegt: Der angrenzenden Hang soll gefestigt sowie abgefangen und somit die Fläche erweitert werden. Kostenpunkt: rund 15 000 Euro.

Ein Betrag, der für die Klubs alleine schwer aufzubringen wäre. Hier soll nun die Gemeinde einspringen - was sie auch gerne tut: „Wir brauchen einen Festplatz und sollten deshalb dabei helfen, die Erdarbeiten zu finanzieren“, meinte Bürgermeister Konrad Sepp. Und der Rathauschef stand damit nicht alleine da: „Die Vereine machen ohnehin viel in Eigenleistung, wir sollten einen Zuschuss gewähren“, meinte Ulrich Starker. Und Konrad Leichtle ergänzte: „Es ist ein gemeindliches Grundstück, deshalb bin ich dafür, dass wir uns beteiligen.“ Der Beschluss, die Erdarbeiten mit 5000 Euro zu unterstützen, fiel einstimmig.

Neben den Arbeiten am Hang, an denen sich neben dem Faschingsverein und dem Sportverein auch die Landjugend beteiligen wird, soll außerdem eine Art Kiesplatz am Rande der Eisstockanlage entstehen. Dort will die Landjugend künftig ihre Sonnwendfeier abhalten. Außerdem soll die angrenzende Böschung begrünt werden.

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