Schlager-Star Werner Böhm alias Gottlieb Wendehals gestorben: Vermutung zu Todesursache

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Gruppenbild mit Kanzlerin: Auch dieses Foto war zu sehen, als Rüdiger Sobotta Bilanz für 2014 zog. Angela Merkel war im Mai letzten Jahres in Penzberg zu Gast. foto: feuerwehr

Vom Flächenbrand bis Merkel-Besuch

Weilheim/Schongau - Bei der Kommandantenversammlung wurde Bilanz für 2014 gezogen: Die 57 Feuerwehren im Landkreis hatten 1603 Einsätze zu bewältigen.

Mit einem Löscheinsatz am Neujahrstag begann das vergangene Jahr für die Feuerwehren - eine Gartenhütte in Fischen war in Brand geraten. Bei Fischen sollte es noch einen der spektakulärsten Einsätze des Jahres geben - beim Flächenbrand am 12. März, bei dem Hubschrauber zum Einsatz kamen und aus der Luft gelöscht wurde. Die Zahl der Brandeinsätze, die im vergangenen Jahr in die Statistik der Feuerwehren einging, beträgt insgesamt 199.

Auch ein besonderes Gruppenbild zeigte Kreisbrandrat Rüdiger Sobotta, der in seine zweite Amtszeit als Kreisbrandrat startete, bei der Kommandantenversammlung in Weilheim: Als Angela Merkel am 6. Mai das „Roche“-Werk in Penzberg besuchte, ließen sich Feuerwehrleute mit der Bundeskanzlerin fotografieren. „Da darf ein jeder stolz sein, dass er da einmal dabei war“, kommentierte Sobotta die Aufnahme.

Bei „Roche“ stand am 21. November ein weiterer außergewöhnlicher Einsatz an, der allerdings eine gewisse Dramatik hatte: Ein Elektriker, der zwischen einem Aufzugskorb und der Schachtwand eingeklemmt war, musste befreit werden. Der Mann sei seines Wissens erstaunlicherweise fast unverletzt geblieben, so der Kreisbrandrat. Insgesamt wurden im Vorjahr bei der Feuerwehr im Landkreis 928 Einsätze zur technischen Hilfeleistung gezählt.

Für Aufsehen sorgte der Bombenfund am 12. Mai am Bahnhof Weilheim, wegen dem auch die Feuerwehr gefordert war: Rund 200 Feuerwehrleute waren damals unter der Leitung von Konrad Bischel, dem Kommandanten der Feuerwehr Weilheim, im Einsatz, wie aus dem schriftlichen Jahresbericht der Kreisbrandinspektion hervorgeht. Gar nicht so selten rückten die Feuerwehren aus, ohne dass es wirklich nötig war: 128 Fehlalarmierungen gingen in die Bilanz für 2014 ein.

Dem Bericht Sobottas war auch zu entnehmen, dass die Feuerwehrleute im Landkreis viel für ihre Weiterbildung tun - egal, ob es um den neuen Digitalfunk geht oder darum, für einen Hochwasser-einsatz geschult zu sein. Bei vielen Übungen probten sie für den Ernstfall. Am 1. Januar 2015 gab es bei den 57 Landkreis-Wehren, zu denen auch vier Werksfeuerwehren gehören, insgesamt 3210 aktive Mitglieder (darunter 304 Jugendliche). Das sind 29 mehr als ein Jahr zuvor.

Sobotta äußerte sich erfreut über den Zulauf der Jugend. „Die Jugendarbeit fruchtet“, sagte er und wies darauf hin, dass die Wehren im Raum Weilheim-Schongau wegen des großen Interesses teilweise sogar Platzprobleme in Bezug auf die Garderoben hätten. 2014 taten die Löschzüge auch einiges für die Werbung und machten zum Beispiel bei „Tagen der offenen Tür“ für sich Reklame.

(sts)

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