Georgiritt: 4000 Gläubige und 180 Pferde

Bernbeuren - Rund 180 prachtvoll geschmückte Pferde, 4000 Gläubige und Kaiserwetter: Der Bernbeurer Georgiritt auf dem Auerberg war auch heuer wieder ein beeindruckendes Erlebnis.

Fanfarenzug, zahlreiche Fahnenabordnungen, die Geistlichkeit und die Vorstandsschaft des Bernbeurer Georgiritt-Vereins hoch zu Ross, dazwischen die beiden Musikkapellen aus Bernbeuren und Rettenbach sowie in glänzender Rüstung der Heilige Georg (Walter Klöck) auf seinem weißen Pferd. Dicht gefolgt von den römischen Reiter. Den Besuchern des Georgiritts in Bernbeu-ren, der gestern auf dem Auerberg stattfand, wurde auch heuer wieder ein farbenreiches und spektakuläres Bild geboten.

In drei Reiterzüge vom Versammlungsplatz hinüber zum Messeplatz mit dem blumengeschmückten Feldaltar bahnten sich die rund 180 Reiter - die offiziell angesagte Zahl von nur 161 Reitern wurde später korrigiert - ihren Weg durch die 4000 begeisterten Zuschauer.

Dort angekommen, zelebrierten die zwei Geistlichen, Pfarrer Emanuel Olschar aus Stötten und der Bernbeurer Pfarrer Joachim Schnitzer, einen festlichen Gottesdienst und erinnerten an den Heiligen Georg. Während der Kommunion erneuerte der Bernbeurer Dreigesang mit Manfred Karlinger, Peter Völk und Karl Knappich den Georgsschwur. Schließlich segnete Olschar die rund 180 Pferde, und die Kapellen spielten einen festlichen Choral.

Nach dem Gottesdienst setzte sich dann der gesamte Tross wieder in Bewegung und absolvierte den traditionellen Umritt.

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