Hitzefrei für Schüler bleibt Privileg

Schongau - Ob Gymnasium, Real-, Haupt- oder Grundschule: Hitzefrei gilt dort seit vielen Jahren als Normalität. Es gibt aber auch Schulen, die anders verfahren.

"Hitzefrei, das ist bei uns ein fremdwort", sagt Michael Walter, Vize der Schongauer Berufsschule. Schüler, die diese Bildungseinrichtung besuchten, wüssten das allerdings auch. Hintergrund: Sie sind in Betrieben angestellt, werden nur zwecks Schulbesuchs an die Schule "ausgeliehen". Deswegen käme auch Hitzefrei nicht in Frage. "Würden wir ihnen frei geben, müssten wir sie in ihre Betriebe schicken."

Barbara Pöhner ist Leiterin der Krankenpflegeschule am Krankenhaus und sieht's genauso. "Unsere Absolventen arbeiten parallel ja auch noch. Da geht es gar nicht, dass wir ihnen Hitzefrei geben." Ähnlich ist dies auch bei den Heimerer-Schulen, die allerdings über ein Gebäude verfügen, in dem es laut Sekretärin Sabrina Schmitt "allgemein sehr kühl ist". Selbst im Sommer könne man dort Pullover tragen. Derweil konnten sich die Schüler des Welfengymnasiums ebenso wie die von Haupt-, Real- und Grundschule über früheren Unterrichtsschluss freuen.

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