Ideen für einen vitalen Stadtkern

Schongau - Christoph Reiter will eine pulsierende Schongauer Altstadt. Als Spritze für den Stadtkern haben sich drei von der Reiter AG ins Leben gerufene "Altstadtfonds" erwiesen.

Mit Investitionen von rund zwei Millionen Euro im Rücken wurden drei baufällige Gebäude saniert. Geschäfte, Büros und Artztpraxen haben sich seither im Stadtkern angesiedelt oder konnten am Ort gehalten werden.

Reiter erklärt, was es damit auf sich hat: "Wenn ein Unternehmen in ein Projekt investieren möchte, begleiten wir den Eigentümer in punkto Finanzplanung." Dabei könne es sich um den Bau einer Produktionshalle oder die Erweiterung des Maschinenparks handeln. Wenn die Investition Profit bringt, suchen Reiter und sein Team ein Anlageobjekt aus ­ so soll aus dem Geld noch mehr Geld werden. "Ein mögliches Objekt sind die Altstadtfonds."

Und wie lässt sich damit Geld verdienen? "Die Rendite kommt aus Mieteinnahmen, der Städtebauförderung sowie aus steuerlichen Effekten für die Investoren."

Den Anfang machte 2001 die Sanierung des Altbaus in der Dominikus-Zimmermann-Straße. Reiter: "Damals haben wir nach zusätzlichen Räumen gesucht."

Im Erdgeschoss befindet sich heute eine Cocktail-Bar. Mit Fonds Nummer zwei wurde 2003 die ehemalige Degendorfer-Schlosserei am "Bürgermeister Schaegger-Platz" auf Vordermann gebracht. Dort haben sich ein Ingenieurbüro, eine Kinderarztpraxis sowie eine Anwaltskanzlei angesiedelt. Mit dem dritten Fonds wurde 2005 das Gebäude zwischen Rathaus und "Männerladen" erneuert. Die Räume hat ein Damenmodegeschäft gemietet. Zwei weitere Fonds sind bereits geplant.

Auch interessant

Kommentare