Keine Einwände gegen LEW-Pläne

Schwabsoien - Schwabsoier Gemeinderat stimmt 110-Kilovolt-Leitung zu.

Keinerlei Einwände hatte der Schwabsoier Gemeinderat gegen die Pläne des Stromversorgers LEW, der eine 110-Kilovolt-Leitung verlegen möchte. Sehr umfangreich und detailliert seien die Pläne, die der Stromversorger LEW der Gemeinde vorgelegt habe, skizzierte Schwabsoiens Bürgermeister Siegfried Neumann das Vorhaben, das er auf der jüngsten Gemeinderatssitzung vorstellte.

So soll die 110-Kilovolt-Leitung, die das Umspannwerk Bidingen mit dem Knoten Schongau verbindet, nicht nur erneuert, sondern teilweise auch auf einer neuen Trasse verlegt werden. Schwabsoien ist dabei insoweit betroffen, da für dieses Vorhaben drei Masten, die auf Gemeindegrund liegen, demontiert werden sollen.

Das bedeutet für die Gemeinde konkret, dass während der Bauarbeiten die jeweiligen Masten frei zugänglich sein müssen, damit die ausführende Firma diese mit schwerem Gerät auch ohne Probleme erreichen kann.

Im Detail werden die Stahlträgermasten sowie ein zwei auf zwei Meter großes Fundament demontiert. Nach der Rekultivierung wird der Boden wieder seiner derzeitigen Nutzung, beispielsweise für den Anbau von Feldfrüchten, zugeführt.

Am Masten Nummero 57, südwestlich von Schwabbruck, wird die Trasse künftig nach Süden abschwenken und in der Nähe von Huttenried in Richtung Schongau verlaufen. Dazu soll es allerdings noch eine Informationsveranstaltung des Bauernverbandes am kommenden Montag, 12. Januar, beim Schäferwirt in Schwabbruck geben. Beginn ist um 20 Uhr.

Oliver Sommer

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