Der kleines Enes ist ertrunken

Der achtjährige Bub, der am vergangenen Donnerstag beim Schulschwimmen im Freizeitbad Plantsch ums Leben gekommen ist, ist ertrunken. Das hat die Obduktion ergeben.

Allerdings konnten die Ursachen für das Untergehen des Schülers bisher nicht eindeutig geklärt werden. „Hierzu sind noch ergänzende medizinische Feststellungen notwendig“, kündigte Erster Polizeihauptkommissar Ulrich Mayer von der Polizeidirektion Weilheim gestern an. Außerdem werde geprüft, ob ein Verschulden Dritter am Tode des Achtjährigen in Betracht komme.

Die Nachricht vom Tode des achtjährigen Enes (er ist ein Bub türkischer Eltern) ging am vergangenen Donnerstag wie ein Lauffeuer durch Schongau. Überall in der Bevölkerung herrschte Betroffenheit.

Schongaus Bürgermeister Karl-Heinz Gerbl hat seine Teilnahme am zweitägigen Betriebsausflug der Stadt Schongau (nach Meran) abgesagt, um im Rathaus die Stellung zu halten, damit die Angehörigen des Buben die Formalitäten regeln können.

Der tote Enes ist von der türkischen Gemeinde Schongau bereits verabschiedet worden. Dre Leichnam wird in die Türkei überführt und dort beerdigt.

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