Mehr Sicherheit an der Echelsbacher Brücke gefordert

Rottenbuch - Die Echelsbacher Brücke hat eine traurige Anziehungskraft für Selbstmörder. Nach dem jüngsten Vorfall machte sich der Gemeinderat Gedanken über mehr Sicherheit an der Brücke.

Gemeinde, Staatliches Bauamt, Polizei und Ingenieure sollten sich an einen „Runden Tisch“ setzen, um über eine bessere Absicherung der Ammerüberquerung zu beraten: Dieser Antrag von Albrecht Bögle lag im jüngsten Gemeinderat auf dem Tisch. Es müsse „alles Menschenmögliche“ getan werden, um die Brücke sicherer zu machen, argumentierte Bögle in seinem Schreiben.

Das Ansinnen fand allgemeine Zustimmung. „Da gehört unbedingt was gemacht“, forderte Stephan Demmel. Martin Gindhart regte eine Photovoltaik-Anlage auf dem Brückengeländer als massive Absperrung an. Klaus Strauß möchte einfach das Geländer erhöhen. Josef Lindauer dagegen schlug starke Lampen vor: Eine nachts ausgeleuchtete Schlucht schrecke Suizidgefährdete ab, bezog er sich auf entsprechende Aussagen von Psychologen.

Ein Vorschlag, der auf Zustimmung stieß. Auch beim Rathauschef: Bürgermeister Andreas Keller will das Leuchten-Thema beim nächsten Treffen mit den Straßenplanern im Weilheimer Bauamt ansprechen.

Bislang scheiterten jedoch viele Sicherungs-Ideen für die im Jahr 1930 feierlich eingeweihte Echelsbacher Brücke: Weil sie den äußerlichen Charakter des 183 Meter langen und 72 Meter hohen Industriedenkmals aus Stahlbeton zu sehr verändert hätten.

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