Der mutmaßliche Täter: Ein Hauptschüler aus Schongau

Schongau - Wie die Polizei bestätigt, handelt es sich bei dem mutmaßlichen Täter um einen 15-jährigen Hauptschüler aus Schongau.

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„Wir haben derzeit keine Erkenntnisse oder Informationen, ob Schüler von uns an der Tat beteiligt sind“, sagt auf Anfrage Schulleiter Rolf Elbert. „Ich gehe davon aus, dass uns die Polizei im Falle des Falles in Kenntnis setzen wird“, meint Elbert weiter. Dies sei bislang noch nicht geschehen.

Besucht der Täter tatsächlich die Schongauer Hauptschule, so sei die Tat noch immer außerhalb der Schule passiert, zuständig seien in erster Linie die Eltern, betont der Schulleiter.

Bei der Frage, wie man an der Schule mit dem Fall umgehe, hält sich Elbert bedeckt. „Ich kann dazu nichts sagen.“ Krisensitzung, Schulpsychologe, Gesprächsrunden? All diese Themen will Elbert nicht thematisieren. „Wenn wir solch einen gravierenden Fall an der Schule hätten, müssten wir irgendwie reagieren“, antwortet er, ohne dabei konkret zu werden.

Befasst sein dürfte mit dieser „Reaktion“ der Schulleitung dann auch sicherlich die Schulsozialarbeiterin Angelika Bauer. Jugendliche könnten nur aus Konsequenzen lernen, meint diese. „Selbst wenn der mutmaßliche Täter erst 15 Jahre alt ist: Er sollte verstehen, dass diese Tat Konsequenzen haben muss.“

Aber wie die Hauptschule Schongau mit der Nachricht umgehen würde, dass der Täter tatsächlich Schüler der eigenen Einrichtung ist, „das wissen wir jetzt noch gar nicht“, so Bauer. bas

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