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Im Garten der Familie von Courten im Bruggerhof in Böbing trafen sich alle Teilnehmer, die am 28. Juni ihre Gartentüren öffnen. Foto: wk

Tag der offenen Gartentür: Gartenbesitzer teilen ihr Glück

Weilheim-Schongau - Einen Blick in private Gärten bietet der „Tag der offenen Gartentür“ am Sonntag 28. Juni. „Nicht lediglich über die Zäune schauen, das macht den Reiz dieser Veranstaltung aus“, sagte Kreisfachberaterin Heike Grosser.

Seit 1999 ist der Tag der offenen Gartentür in Oberbayern ein Erlebnis, ein Urlaub und eine Lehrstunde in einem. Die Gartenbesitzer gestalten ihre Gärten zu ihrer Freude, für ihren Ausgleich und zu ihrem eigenen Nutzen. Getragen von der Idee der Gastfreundschaft und dem Gedankenaustausch unter Gleichgesinnten erklären sie sich alljährlich bereit, die Öffentlichkeit an ihrem Glück teilhaben zu lassen, ihre Ideen und das Verständnis von Garten(arbeit) zu vermitteln. Sie geben ihren Besuchern damit auch ein Stück oberbayerischer Kultur und Lebensfreude weiter.

Allein im Landkreis Weilheim-Schongau sind es acht Gartenbesitzer, die am 28. Juni den Tag über von 10 bis 17 Uhr ihre Gartentüren öffnen. Die Auftakt-Veranstaltung war ein Besuch im Garten des Bruggerhofs der Familie Graf von Courten in Böbing. Dazu eingeladen waren all die Gartenbesitzer, die sich am Tag der offenen Gartentür aktiv beteiligen.

Regina Bartusch, Vize-Landrätin, sagte in ihrem Grußwort, sie habe als Kind schon immer über die Gartenzäune geschaut. Der Tag der offenen Gartentür sei eine gute Einrichtung, „da kann ich meine Neugierde befriedigen.“ Das konnten die Besucher denn auch im Garten der Courtens. „Blumen und Sträucher, die sich im Oberland bewährt haben“, erklärte Heike Grosser. Historische Rosen, Eisenhut, Laubfenchel und weiße Vergißmeinnicht. „Normal-Sterbliche bekommen die weißen Vergißmeinnicht im Handel nicht mehr“, sagte die Kreisfachberaterin. Raritäten von Skulpturen und Steinen, die Steintrockenmauer und die Bank um den mächtigen Ahorn. Etliche Obstbäume, eine sehenswerte Hecke mit Kletterrosen.

Eingezäunt ist das Margaritenbeet. Aus gutem Grund: Courtens Schweizer Senn-Hund Gimmi würde sich ansonsten liebend gerne in den Margariten rumwälzen. Abgesetzt der 30 Quadratmeter große Gemüsegarten mit verschiedenen Kartoffelsorten, Salat und Gemüse. „Sich austauschen, das macht den Reiz“, sagte Heike Grosser. Jeder Garten habe etwas Eigenes, Besonderes.

wk

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