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Der Rennwagen wurde per Autokran aus dem Lech gehievt. Links zu sehen: Willi Baumgartner von der Wasserwacht Füssen.

Spektakuläre Bergungsaktion

Bei Rallye Oberland: Rennwagen stürzt in Lech

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Altenstadt - Dieser Unfall erregte Aufsehen bei der Rallye Oberland: Bei Gut Dessau verloren Manfred Ring und Beifahrer Martin Köchl von Scuderia Magra München die Kontrolle über ihren Wagen.

Der BMW 318 i kam von der Straße ab, überschlug sich und rutschte auf dem Dach über eine 50 Meter lange Wiese geradewegs in den Lech. Innerhalb kurzer Zeit, versank das Wrack völlig im Fluss. „Fahrer und Beifahrer konnten sich zum Glück noch aus dem sinkenden Fahrzeug retten“, so Kreisbrandmeister Johann Deschler. Nicht auszudenken, was passiert wäre, hätten sich die beiden verletzt. „Dann hätte es wesentlich schlimmer ausgehen können.“

Stattdessen hatten die Einsatzkräfte nun jede Menge Zeit. Rund 20 Feuerwehrleute aus Lechbruck und Bernbeuren waren zwischen 16.30 und 19 Uhr im Einsatz. Wegen des Unfalls wurde zunächst die erste Wertungsprüfung der Rallye unterbrochen. Nach Einschätzung der Lage konnte der zweite Lauf gestartet werden. „Es war keine Gefahr im Verzug, da keine Giftstoffe aus dem Fahrzeug ausgetreten sind. Darum konnte nun gemeinsam mit der Wasserwacht Füssen geplant werden, wie wir das Auto aus dem Fluss katapultieren“, so der Kommandant.

Scheiben mussten eingeschlagen werden

Die Bergungsaktion gestaltete sich schwierig: Taucher Willi Baumgartner musste die Scheiben einschlagen, um Gurte durch die Öffnungen ziehen zu können. So verzurrt wurde der Wagen von einem Kran einer Hallenbaufirma Stück für Stück aus dem Wasser gezogen.

Bei Rallye Oberland: Rennwagen stürzt in Lech

Bei Rallye Oberland: Rennwagen stürzt in Lech

sak

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