Die gelbe Schleife am Revers als Zeichen der Solidarität mit den Soldaten.

Rückhalt für die Soldaten ist wichtig

Altenstadt - Vor einem Jahr wurde in der Kaserne in Altenstadt die Aktion „Die gelbe Schleife“ vorgestellt, mit der die Solidarität der Bevölkerung mit der Bundeswehr unterstützt werden soll. Nach Kritik an Auslandseinsätzen ist diese Aktion wichtiger denn je.

„Unsere Soldaten fühlen sich allein gelassen in der politischen Diskussion“, kritisiert Altenstadts Bürgermeister Albert Hadersbeck die Querschüsse aus den Reihen verschiedener Parteien. Die derzeitige Situation sei für die Soldaten unbefriedigend, ja sogar belastend. Deshalb sei es wichtig, Solidarität zu zeigen und den Soldaten das Gefühl zu geben, „dass daheim die Bevölkerung hinter ihnen steht.“

Die Idee, mit der „Gelben Schleife“ ein Signal zur Stärkung der Solidarität der Gesellschaft mit Soldaten, Reservisten und deren Angehörigen zu setzen, hat der Kommandeur der Luftlande- und Lufttransportschule, Oberst Ferdinand Baur, aus Oldenburg mitgebracht. Mit diesem parteiübergreifenden Symbol solle aufgezeigt werden, dass man alte soldatische Werte sehr wohl mit einer modernen Gesellschaft verbinden könne. Denn nur im gemeinsamen Schulterschluss könnten die Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft gemeistert werden.

„Mit dem Anstecken der gelben Schleife zeigt der Träger seine ganz persönliche Bereitschaft, die Auftragserfüllung der Bundeswehr für unser Land zu unterstützen“, so der Hinweis von Hauptmann Siegfried Jordan, Pressesprecher der Luftlande- und Lufttransportschule Altenstadt.

„Gerade die Soldaten, die im Auslandseinsatz sind, sollen wissen, dass sie unsere Unterstützung haben“, sagt Walter Bertl, Vorsitzender des örtlichen Veteranenvereins. Auch die Kameradschaft Altenstadt-Schongau des Bundes Deutscher Fallschirmjäger unterstützt die Aktion, „die immer aufgefrischt werden sollte“, wie der Kameradschaftsvorsitzende Axel Gutmann betont.

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