"Sakristeidirektor" feiert das Fünfzigjährige

Schongau - Mittlerweile ist der seit neun Jahren offiziell pensionierte Georg Reif schon 50 Jahre Mesner in Schongau. Noch heute vertritt er Werner Schätz einmal die Woche und im Urlaub.

Bescheidenheit zeichnet den 72-Jährigen Georg reif aus. Ginge es nach ihm, so fiele der Bericht nur ganz kurz aus. Pfarrer Bernhard Mooser, der ihn während des heutigen Gottesdienstes liebevoll als "Sakristeidirektor" bezeichnete, attestierte Reif, ein sehr pflichtbewusster Mesner zu sein, der seine Arbeitskraft stets in den Dienst der Kirche gestellt habe.Der Jubilar, Vater dreier Kinder (auch zwei Enkel zählen schon zur Familie), begann seinen Mesnerdienst bereits 1951 in Augsburg, bevor er im Dezember 1956 nach Schongau wechselte.

In seiner aktiven Zeit war er er an der Primiz von neun Seelsorgern beteiligt.Aber auch zahlreiche Großereignisse begleiteten ihn.So wurden sämtliche Kirchen und Kapellen renoviert, und vor zehn Jahren stand die große Altarweihe in Mariä Himmelfahrt an. Beim Besuch des Vaters des Benefiziaten Hans-Peter Milz wurde Reif sogar irrtümlich für den Stadtpfarrer gehalten, während der Stadtpfarrer als "junger Mesner" tituliert wurde.

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