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Was die Stadt Landsberg für die Bürger zu bieten hat, findet sich in dem neuen Faltblatt.

Neue Infobroschüre veröffentlicht

Spannende Zahlen aus Landsberg

Eine neue Broschüre gibt Auskunft über die Entwicklung Landsbergs. „Daten und Fakten 2017“ heißt das Faltblatt, in dem die wichtigsten Informationen über die Stadt Landsberg zusammengefasst sind.

LandsbergKontaktdaten und Öffnungszeiten der Stadtverwaltung, die bedeutendsten Veranstaltungen, Schlaglichter der Stadtgeschichte, Landsberg am Lech in Zahlen, Kultur und Bildung, Stadt und Verwaltung, Wirtschaft, Gesundheit, Jugend und Soziales, Sport und Freizeit sowie wichtige Telefonnummern – das sind die Überschriften der neun Abschnitte der kleinen Broschüre über Landsberg. Wer schnell etwas nachschlagen will, bekommt damit ein einfaches Instrument an die Hand. Sammelt man die jährlich erscheinenden Hefte, kann man aufgrund der konstanten Struktur Vergleiche anstellen. Man sieht zum Beispiel, dass die Zahl der Berufsschüler – konjunktur- und migrationsbedingt – um acht Prozent gestiegen ist und die Freie Waldorfschule (plus 1,8 Prozent) inzwischen fast so viel Schüler hat wie die Mittelschule (minus 0,8 Prozent).

Jede Menge Informationen enthält die neue Broschüre.

Allerdings kann das nur der Ausgangspunkt für die weitere Befassung mit den Themen sein: Warum Entwicklungen so und nicht anders eingetreten sind, analysiert die Broschüre angesichts des knappen Raums nicht. Ausdrücklich weist das Faltblatt darauf hin, dass Landsberg eine Einpendlerstadt ist: Mehr Beschäftigte fahren morgens in die Stadt hinein als aus der Stadt heraus. Im Landkreis ist dies anders; dort standen (im Jahr 2015) 13 400 Einpendlern 34 800 Auspendler gegenüber. Zahlen des Planungsverbands Äußerer Wirtschaftsraum für das Jahr 2014 zeigen freilich, dass 71 Prozent aller Auspendler nicht etwa nach München, sondern in andere Landkreise oder in andere Orte des Landkreises fahren – zum Beispiel nach Denklingen (zu Hirschvogel), Schöffelding (zu Delo), Kaufering (zu Hilti) oder in die Große Kreisstadt Landsberg, etwa zu Rational oder zu anderen Firmen in den Industrie- und Gewerbegebieten.

Die aktuelle Einwohnerzahl (Stand ist 2016) gibt die Stadt nun mit 29 027 an; im Vorjahr waren es noch 28 782. Der Ausländeranteil ist von 11,8 auf 12,7 Prozent gestiegen. Die Zahl der Beschäftigten bei Stadt und Stadtwerken ist von 553 auf 569 gestiegen; die größten Zunahmen gibt es bei den Stadtwerken (plus sieben) und im Bereich „Kultur und Bildung“ (plus fünf Prozent). Die Gewerbesteuereinnahmen haben sich von 24,5 Millionen (Plan 2015) auf 28 Millionen (Plan 2017) erhöht. Die Zahl der Beschäftigten betrug 2016 13 841, jetzt liegt die Zahl bei 14 277.

Werner Lauff

Info:

Die Broschüre ist kostenlos im Bürgerbüro in der Katharinenstraße und in der Tourist-Info am Landsberger Hauptplatz erhältlich.

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