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Junges Talent: Moritz Schmid aus Peiting haut schon mal in die Tasten, ehe das Vorspiel vor der Jury beginnt.

„Jugend musiziert“

Vor allem die Pianisten glänzen

Ihren Emotionen freien Lauf ließen Kinder und Jugendliche, als beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ am Samstagabend die Ergebnisse verkündet wurden. Einige machten Freudensprünge auf der Bühne, bei anderen flossen Tränen. Mehr als 150 Kinder und Jugendliche hatten sich der Jury gestellt.

Schongau/Landsberg Das jüngste Talent war Moritz Schmid aus Peiting. Der Fünfjährige, der erst seit einem halben Jahr Klavier lernt, erhielt genauso wie sein älterer Bruder Max für den Vortrag 23 von 25 möglichen Punkten. Max, der ältere, wird damit ebenso wie Sean Mahner (13) aus Schongau zum Landeswettbewerb weitergeleitet.

Unter den 150 Kindern und Jugendlichen hat eine beachtliche Zahl von den Jurys – insgesamt waren es acht Teams für die Bewertung – einen ersten Preis mit 23 und mehr Punkten zugesprochen bekommen. Dies bedeutet die Fahrt zum Landeswettbewerb, der heuer vom 7. bis 11. April in Bad Kissingen im Norden Bayerns ausgerichtet wird.

Zu denjenigen, die nach Bad Kissingen dürfen, gehört auch das Trio mit den drei jungen Blechbläsern aus der Gemeinde Denklingen. Das sind Lorenz Eglhofer aus Epfach sowie Raphael Steinmeier und Lena Schmid aus Denklingen. Alle drei lernen Trompete.

Volle Punktzahl erhielt gar ein Celloquartett; eine der vier Musizierenden war dabei Esther Steinmeier aus Denklingen. Knapp eine Weiterleitung verpasst hat Clara Graf aus Steingaden, die 22 Punkte erreichte. Die 16-Jährige, die seit zehn Jahren Klavier lernt, hatte bei ihrem Vorspiel im historischen Festsaal in Landsberg bei der Polonaise von Frederic Chopin zwar einen kurzen „Hänger“. Aber danach wirkte sie – zur Freude ihres Vaters auf einem Platz hinten im Saal – sichtlich gelöst.

Clara Graf aus Steingaden am Flügel im historischen Festsaal des Landsberger Rathauses.

Nach der Französischen Suite Nummer 5 von Bach wirbelten bei den „Ländlichen Eindrücken“ von Martian Negrea die Finger nur so die Tasten rauf und runter. Im Gegensatz zu 2016, als ein Teil der Vorspiele beim Regionalwettbewerb auch in Schongau ausgerichtet wurde, war heuer alles auf Landsberg konzentriert. In vier verschiedenen Spielstätten war den ganzen Tag über Wertung für Solisten und Ensembles angesagt.

Die meisten Teilnehmer waren aus dem Landkreis Landsberg, doch auch aus Weilheim-Schongau und Garmisch-Partenkirchen waren einige Dutzend Kinder und Jugendliche dabei. Am Abend überreichte dritter Bürgermeister Axel Flörke die Urkunden. Zuvor freute sich Lothar Kirsch, der Leiter der städtischen Sing- und Musikschule Landsberg, über den Verlauf des Wettbewerbs, bei dem 28 Helferinnen und Helfer im Einsatz waren. Die Kinder und Jugendlichen seien voller Energie und Fleiß in den Wettbewerb gegangen, bekundete Kirsch.

Landsbergs Kulturbürgermeister Flörke zeigte sich „fasziniert“. Die Stadt werde durch den Wettbewerb Jugend musiziert „bereichert“. Und er fügte hinzu: Musikschulen seien Einrichtungen, „die Hand und Fuß haben“.

Zu erwähnen ist an dieser Stelle freilich, dass auch Nachwuchsmusiker von Lehrern, die privat Unterricht geben und nicht an einer Musikschule tätig sind, zum ´“Jugend musiziert“-Wettbewerb zugelassen sind.

Johannes Jais

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