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Preisträger Langmatz-Stiftung: Von links Hubert Märkl (Stiftungsvorstand), Landrat Anton Speer, Magdalena Holderied, Yunkyoung Killisperger, Sarah Köpf, Elisabeth Ostler, Maximilian Berchtold, Florian Huber, Ramona Perchtold, Josef Schöpf, Sissy Schneider, Schulleiter Johannes Klucker und Rudolf Falter (Stiftungsvorstand).

Erfolgreiche Berufsschüler ausgezeichnet

Preisträger der Langmatz-Stiftung kommen aus Böbing und Wildsteig

Böbing/Wildsteig - Zum 25. Mal hat die Langmatz-Stiftung die besten Berufsschüler im Landkreis Garmisch-Partenkirchen ausgezeichnet. Preisträger kommen aber auch aus Böbing und Wildsteig.

Ohne Fleiß kein Preis. Dass dieses alte Sprichwort noch heute seine Berechtigung hat, haben neun junge Berufsabsolventen im Landkreis Garmisch-Partenkirchen bewiesen. Für herausragendes Engagement und hervorragende Leistungen in der Berufsausbildung sind sie mit dem Langmatz-Preis der Hans und Klementia Langmatz-Stiftung ausgezeichnet worden.

Zum 25. Mal hat jüngst die feierliche Verleihung im Langmatzsaal der Berufsschule Garmisch-Partenkirchen stattgefunden. Neben einer Urkunde gab es für die erfolgreichsten Lehrlinge je 1000 Euro Förderung in bar.

Mit neun Preisträgern fiel die Runde der besten Berufsschulabsolventen heuer etwas kleiner aus. Rudolf Falter, Vorstandsmitglied der Stiftung, erklärte dies damit, dass die Stiftung „ihrem Prinzip treu bleiben wolle“ und für die Förderung „schon ein Einser an erster Stelle des Abschlusszeugnisses stehen müsse“. Falter überreichte den jungen Berufsanfängern ihre Urkunde.

Darunter war unter anderen Maximilian Berchtold aus Wildsteig. Er wurde für seine „exzellenten Leistungen“ während seiner Ausbildung zum Steuerfachangestellten bei der Steuerberatungsgesellschaft Schongau GmbH ausgezeichnet. Der Steuerfachwirt soll demnächst folgen. Falters Vorschlag, als nächstes die Fortbildung zum Steuerberater ins Visier zu nehmen, beantwortete der Wildsteiger mit einem lässigen „Schau ma moi“.

Ebenfalls im Steuerfach und ebenfalls mit glänzenden Noten haben Magdalena Holderied aus Saulgrub und Yunkyoung Killisperger aus Böbing ihre Lehre abgeschlossen. Für Killisperger war dies eine besonders große Herausforderung. Immerhin musste sich die Südkoreanerin, die in ihrer Heimat bereits einen Beruf gelernt hatte, neben der Ausbildung noch die Deutsche Sprache aneignen. Der Stiftungsvertreter bekundete Killisperger für ihre Leistung seinen „höchsten Respekt“.

Seinen Respekt sprach Falter auch für alle anderen Preisträger aus. Diese wollen sich nämlich nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen, sondern sich gleich nach ihrer Lehre weiterbilden. Die 20-jährige Elisabeth Ostler aus Ohlstadt zum Beispiel – die für ihre „höchst erfolgreiche Ausbildung“ zur Köchin im Hotel Obermühle ausgezeichnet wurde und nun zusätzlich eine Lehre zur Konditorin begonnen hat. Sie will das Preisgeld für Weiterbildungskurse im Konditoreihandwerk verwenden. „Wer weiß, vielleicht sind Sie im übernächsten Jahr bereits stolze Cafébesitzerin“, sagte Falter mit einem Augenzwinkern.

All diese vorbildlichen Vorhaben freuten den Vorstand der Stiftung sehr. Lächelnd lobte er alle Preisträger und meinte: „Ihr werdet von Eurem Ehrgeiz eines Tages profitieren. Das wäre ganz in Hans Langmatz’ Sinn gewesen.“ Fleiß zahlt sich eben doch aus.

Die Preisträger:

Maximilian Berchtold (Wildsteig), Magdalena Holderied (Saulgrub), Florian Huber (Garmisch-Partenkirchen), Yunkyoung Killisperger (Böbing), Sarah Köpf (Böbing), Elisabeth Ostler (Ohlstadt), Ramona Perchtold (Ohlstadt), Sissy Schneider (Murnau) und Josef Schöpf (Klais).

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