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Auch die Premer Fußballer mussten beim Gaudiwurm dran glauben: Angespro chen wurden der Rasenplatz und die Eigenheiten des Trainers.
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Fantasievoll kostümiert waren die Fußgruppen beim Prem-Lechbrucker Gaudiwurm. Diese Teilnehmerinnen hatten sich als Bäume verkleidet. Fotos: sieber
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Beim Faschingsumzug nahmen diesmal die Lechbrucker ihre Nachbarn aus Prem aufs Korn.
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Beim Faschingsumzug nahmen diesmal die Lechbrucker ihre Nachbarn aus Prem aufs Korn.
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Beim Faschingsumzug nahmen diesmal die Lechbrucker ihre Nachbarn aus Prem aufs Korn.
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Beim Faschingsumzug nahmen diesmal die Lechbrucker ihre Nachbarn aus Prem aufs Korn.
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Beim Faschingsumzug nahmen diesmal die Lechbrucker ihre Nachbarn aus Prem aufs Korn.
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Beim Faschingsumzug nahmen diesmal die Lechbrucker ihre Nachbarn aus Prem aufs Korn.

Faschingsumzug in Lechbruck

Dem Nachbarn humorvoll den Spiegel vor die Nase gehalten

In diesem Jahr waren die Lechbrucker an der Reihe, beim traditionellen Gaudiwurm die Nachbarn aus Prem zu derblecken. Die beiden Gemeinden wechseln sich schon lange jedes Jahr ab und halten dem Nachbarn humoristisch den Spiegel vor die Nase. 

Prem/Lechbruck – „Zum Teil haben wir es von Premern aufgeschnappt, aber natürlich stammen viele Informationen auch aus der Zeitung“, verriet Herbert Schuler vom Organisationsteam am Rande des Zuges. Ob wirklich alles so stimmt, was und wie die Zugteilnehmer das jedes Jahr aufschnappen, sei dahingestellt. Aber auf jeden Fall ist es immer eine Mordsgaudi für die Gemeinde, die den Zug veranstaltet, und sehr spannend für die andere, die am Pranger steht.

In diesem Jahr waren es 18 Wagen und vier Fußgruppen aus Lechbruck. Mit dabei waren aber auch Zugnummern aus Bernbeuren (4), Trauchgau/Buching (2) und Steingaden (1).

Ein Wagen berichtete über die erste Zahnarztpraxis der Premer im „Stüble Unterreiner“: „Der Nina tut der Zahn so weh, da kommt der Joker als Zahnfee. Er reißt den Zahn mit seiner Zange, da kann´s dr werden Angst und Bange“, machten sich die Lechbrucker über die mittelalterlichen Praktiken der Nachbarn lustig.

Heiß begehrt sei in Prem die Schützen-Erotik-Scheibe, beim Zug dargestellt in „Bradls-Porno-Stadl“. Auch der Nachname des Premer Schützenvorstands musste herhalten: „Heiß – Heißer – Heißerer“.

Als nächstes bekamen die Premer den Wasserengpass vor ein paar Monaten unter die Nase gerieben: „Sollt der Steingadner Hydrant kein Wasser spenden, könnt ihr Premer euch gern an d’Lechar Quellen wenden“ und „Steingaden lasst euch sagen, Prem will euer Wasser nicht haben. Lieber hol’n se für’n Kaffee, s’Wasser aus´m Kaltenbrunnersee“, war zu lesen.

Zu spät dran seien die Premer in Sachen „Weihnachtsbeleuchtung“: „Die Lichterkette am Christbaum anschließen, des hätt’ ma bis 1. Advent doa miaße“ und „Advent, Advent, koa Lichtle brennt, des hot der Malzef wohl verpennt“, lauteten die Sprüche. Auch der SV Prem musste dran glauben: Eine „Murskserei“ machten die Premer Greenkeeper. Und auch der neue Trainer der Premer bekam sein Fett weg: „Als Spieler nicht gefragt, als Trainer Wunschkandidat“ und „Wird die Coachingzone ihm zu klein, wechselt er sich oft selber ein“, war zu lesen.

GWENDOLIN SIEBER

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