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Feierliche Segnung: Ruhestandspfarrer Gebhard Schneider wünschte „Segen für das Fahrzeug und für die, die damit unterwegs sind“.

Feuerwehr Lechbruck 

Großer Bahnhof für neues Fahrzeug

Groß gefeiert hat die Lechbrucker Feuerwehr gestern den Erwerb ihres neuen Mannschaftstransportfahrzeugs. Der ganze Ort war auf den Beinen.

Lechbruck– Festgottesdienst, Kirchenzug samt Musikkapelle, Mitgliedern der Freiwilligen Lechbrucker Feuerwehr und der benachbarten Feuerwehren, Abordnungen aller örtlichen Vereine und eine anschließende Segnung des neuen Fahrzeuges. Mehr geht fast nicht.

„Der heutige Tag ist ein wichtiger und zugleich schöner Tag“, sagte Bürgermeister Helmut Angel nach der Segnung des Fahrzeuges. Damit sei ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung gegangen. Das bisherige, ein Opel Blitz, hatte nach 32 Jahren treuer Dienste ausgedient. Er habe den heutigen Anforderungen einfach nicht mehr entsprochen, so der Rathauschef. Das neue Mannschaftstransportfahrzeug, ein Opel Movano mit dem Funkrufnamen „Florian Lechbruck 14/1“, dient dem Mannschaftstransport und ist mit modernster LED Signaltechnik sowie LED-Umfeld Beleuchtung ausgestattet.

Gekostet hat das Fahrzeug 40 000 Euro. An der Finanzierung haben sich der Freistaat Bayern mit 12 500 Euro, der Landkreis Ostallgäu mit 5000 Euro und der Feuerwehrverein Lechbruck mit Vorstand Manfred Hack mit 10 000 Euro beteiligt. Was danach unterm Strich noch übrig bleibt, also den Rest, übernimmt die Gemeinde. Für sie, so Helmut Angel, ist die Feuerwehr eine der wichtigsten Einrichtungen in der Gemeinde. „Ihr Einsatz für unsere Sicherheit verlangt, dass ihre Ausrüstung stets auf hohem technischen Stand ist“, sagte Angel. Das ehrenamtliche Engagement der Wehr sei einfach großartig. „Wenn Sie gebraucht werden, sind Sie da.“

Die Lechbrucker Wehr zählt derzeit 68 Aktive, darunter 14 Frauen. Erster Kommandant ist Christoph Balzarek. Die FF-Lechbruck verfügt derzeit über ein Löschgruppenfahrzeug (LF 8) und ein Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF 20. Für die Segnung des neuen Fahrzeuges war Pfarrer Gebhard Schneider zuständig. „Ich segne dieses Fahrzeug vor allem aber auch die Menschen, die damit unterwegs sind,“ sagte der Ruhestandspfarrer. Den festlichen Gottesdienst begleitete die Lechbrucker Musikkapelle mit Dirigent Georg Müller musikalisch. Erster Vorstand Manfred Hack hatte zwar auch eine Rede vorbereitet, aber nach der des Bürgermeisters hatte er nicht mehr viel zu sagen. Angel hatte ihm die „Munition“ vorab aus seiner Rede genommen. Nur noch so viel: Die Bewirtung den Tag über im Festzelt hat die Feuerwehr übernommen. Die kleinen Besucher konnten sich derweil munter auf der Hüpfburg austoben.

Walter Kindlmann

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