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Weit über 1000 Begeisterte der Elektro-Musik kamen am vergangenen Wochenende am Bootsgelände in Lechbruck zusammen und hatten ihren Spaß.

Lechbruck

House am See: 16 DJ’s heizten mit wilden Rhythmen ein

Ausnahmezustand in Lechbruck. Die Straßen waren zugeparkt, das Wummern der Bässe schon von weitem zu hören. Auf dem Festivalgelände beim Bootsverleih feierten am Samstag weit über 1000 Elektro-Musik-Begeisterte.

Lechbruck – Schon zum vierten Mal verwandelte sich das beschauliche Örtchen am Lechsee in eine Hochburg der Elektro-Musik. 16 DJ’s aus ganz Deutschland heizten den Besuchern mit wilden Rhythmen ein.

Während rund um die beiden Bühnen ein buntes Volk munter feierte, hatten benachbarte Anwohner mit Liegestühlen in ihren Vorgärten platziert. Wobei nicht ganz klar war, ob sie sich das Treiben auf dem Festivalgelände nicht entgehen lassen wollten oder dort saßen, um Zuparker und eventuelle Wildbiesler im Blick zu haben.

„Ich bedanke mich, dass die Nachbarn den Rummel einmal im Jahr weitgehend ohne große Beschwerden mitmachen“, warb Veranstalter Michael Klein um Verständnis.

Derweil versammelte sich unten am See die Elektro-Gemeinde zwischen München und Reutte unter dem Motto „Glück ist, wenn der Bass einsetzt“. Michael Klein hatte alles bestens organisiert – von der Bewirtung bis hin zum immensen Security-Aufgebot. Für ihn war das Ganze eher mit Arbeit als mit Spaß verbunden.

House am See in Lechbruck: Die besten Bilder von der Party

„Der hat ein schwarzes T-Shirt an und ne schwarze Basecap auf und wuselt hier hektisch rum“, witzelte ein Kassenmitarbeiter auf die Frage nach dem Veranstalter. Eine Beschreibung, die auf viele passen konnte.

Mit den Besucherzahlen zeigte Michael Klein sich sehr zufrieden. „Mehr als im letzten Jahr“, war sein Eindruck, genaue Zahlen konnte er aber noch nicht nennen.

Ab 15 Uhr nachmittags hatte das Spektakel am Seeufer Besucher angezogen. Ab 22 Uhr wurde es aus Lärmschutzgründen in die Lechhalle verlegt, wo Djane Marika Rossa, George Bleichner und Sandra Gold noch mal alles gaben, um den Tanzwilligen gehörig Feuer unter den Fußsohlen zu machen. „Lieber Scheiße tanzen, als dumm rumstehen“ war die Devise. Und den wummernden Bässen, die durch und durch gingen, konnte sich sowieso keiner wiedersetzen.

„Auf Elektro-Festivals ist immer so viel Liebe, Friede und Harmonie zu spüren“, schwärmte eine Besucherin. Hier ist eben nicht die Hard-Rock-Szene unterwegs, sondern ein eher Hippie-mäßig gestyltes Tanzvolk mit Blumen im Haar, Neonbrillen und -bändern und originellen Outfits. Vor der Bühne wird nicht abgerockt, sondern eine wilde Art Hochleistungssport betrieben. Love & Peace in Lechbruck also. Nur die Ohren bekamen gehörig eins drauf.

Ursula Fröhlich

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