Auf das Bauhof-Gelände soll das neue Lechbrucker Feuerwehrhaus gebaut werden. 
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Auf das Bauhof-Gelände soll das neue Lechbrucker Feuerwehrhaus gebaut werden. 

Lange Suche hat endlich ein Ende - Lösung auch noch kostengünstig

Lechbruck: Feuerwehrhaus aufs Bauhof-Gelände

„Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?“ Das waren die Worte von Lechbrucks Bürgermeister Werner Moll, als es in der Gemeinderatssitzung um den Standort für das neue Feuerwehrhaus ging.

Lechbruck – Eine gute Nachricht hatte Lechbrucks Bürgermeister Werner Moll in der jüngsten Gemeinderatssitzung dabei: Das so lange gewünschte neue Lechbrucker Feuerwehrhaus soll auf dem Gelände des bisherigen gemeindeeigenen Bauhofs beziehungsweise Wertstoffhofes seinen Platz finden.

„Dieser Platz hat viele Vorteile“, so das Gemeindeoberhaupt. „Was mir sehr wichtig ist, wir können ob der doch zentralen Lage die notwendigen Einsatzzeiten gewährleisten und nehmen Verkehr aus der belasteten Lechwiesenstraße raus“, so Moll weiter. Ferner fallen für die Gemeinde die Grunderwerbskosten weg.

Waschplatz für Gemeindefahrzeuge

Im neuen Feuerwehrhaus ist auch ein Waschplatz geplant. „Den könnten wir dann auch für die Fahrzeuge unseres Bauhofes nutzen“, sagte Moll den Gemeinderäten. „Und wir hätten noch zusätzliche Lagerplätze für die Feuerwehr in der bisherigen Wertstoffhof-Halle.“

Auch die beiden Kommandanten der Lechbrucker Feuerwehr sowie Kreisbrandinspektor Markus Barnsteiner sind vom neuen Platz für das Feuerwehrhaus begeistert und begrüßen den Standort. Ein vom Bürgermeister mit der Firma Plansee geführtes Gespräch im Vorfeld ergab außerdem, dass es keine sicherheitsrechtlichen Bedenken gibt, und der Standort in unmittelbarer Nachbarschaft sehr begrüßt wird.

Schlauchreinigungsanlage auch für andere Gemeinden

Laut Landratsamt dürften sogar Wertstoffhof und Feuerwehrhaus auf einem Gelände sein, dies ist aber nicht im Sinne von Moll. Für das Feuerwehrhaus gibt es laut den Ausführungen des Gemeindeoberhauptes neben den festgesetzten Förderungen vom Land und dem Landkreis weiterreichende Förderungen für eine Schlauchreinigungsanlage. Momentan werden die Schläuche der Lechbrucker Wehr und den umliegenden Gemeinden nach Füssen zum Waschen gefahren. Wie einige Gemeinden schon signalisiert haben, würden sie sich an den Kosten beteiligen, um sich die Fahrten nach Füssen zu sparen.

Das alte Feuerwehrhaus in Lechbruck hat bald ausgedient.

Der Lechbrucker Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig die Ausschreibung der Architekturleistungen für den Neubau eines Feuerwehrhauses auf dem Gelände des bisherigen Bauhofes beschlossen. Der Wertstoffhof wird dann an einen anderen Standort verlegt.

Silke Zink

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