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Solch einen Opel Vivaro, aber in feuerrot, bekommt die Feuerwehr Lechbruck.

Gemeinderat Lechbruck

Mannschaftstransporter kommt

Lechbruck – Über 30 000 Euro wird der neue Mannschaftstransportwagen (MTW) für die Lechbrucker Feuerwehr kosten. An der Summe wollen sich die Floriansjünger aber mit 10 000 Euro beteiligen. Außerdem wird die Beschaffung von der Regierung gefördert.

Dem Lechbrucker Gemeinderat lagen in seiner letzten Sitzung des Jahres zwei fast identische Angebote vor für einen neues Transportfahrzeug vor, mit dem nicht nur der Kommandant zum Einsatz fahren kann, sondern auch Kameraden von und zur Einsatzstelle gelangen. Angefragt hatte die Feuerwehr bei den beiden örtlichen Autohäusern und sich Angebote für einen Opel Vivaro und einen Citroën Jumper geben lassen.

Beide sind 8-Sitzer, würden in feuerrot geliefert und mit der für die Feuerwehr nötigen Ausstattung nachgerüstet. Preislich unterscheiden sich beide Fahrzeuge minimal, allerdings würde eines der beiden Autohäuser die Ausstattung mit einem Signallichtbalken als Spende übernehmen. Deshalb kommt das Angebot des Opel-Autohauses günstiger. Weiterhin kann die Feuerwehr bzw. die Gemeinde mit einem Zuschuss vom Landkreis von 2900 Euro und vom Freistaat von 12 500 Euro rechnen.

Obwohl die Lechbrucker Feuerwehr-Kameraden 10 000 des Beschaffungspreises übernehmen, gibt es bei ihnen keine Präferenz für eines der beiden Fahrzeuge, wie Angl sagte. Man müsse nur die Vorgaben für ein MTW einhalten, um die Fördermittel zu erhalten, weshalb eine Angebot von vornherein ausgeschieden war. Der aktuell noch genutzte, aber 32 Jahre alte VW-Bus vom Typ T3 soll verkauft werden.

Bevor nun aber das neue Fahrzeug bestellt werden kann, müssen zuerst die Anträge gestellt werden, damit auch die Fördermittel fließen. Eine Diskussion über den Ausbau der Feuerwache wird es derzeit aufgrund von Platzproblemen nicht geben, bog Angl eine entsprechende Anfrage ab. Aber er bedankte sich ausdrücklich bei der Feuerwehr für die Zusammenarbeit. Insbesondere freute sich Angl über das Vorgehen von Kommandant Christoph Balzareks: „Er denkt das Machbare und will nichts Unmögliches. Das ist nicht selbstverständlich.“

os

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