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Bei dem wildernden Hund soll es sich um einen Airedale-Terrier wie auf diesem Bild gehandelt haben.

Jäger musste es erlösen

Wildernder Hund verbeißt sich in Reh - Zeuge geht noch dazwischen

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Ein freilaufender Hund hat nahe Lechbruck ein Reh gejagt und sich in das Wildtier verbissen. Ein Spaziergänger verscheuchte den Hund zwar, doch das Reh war nicht mehr zu retten.

Lechbruck - Bereits am Dienstag vor einer Woche, dem 2. Januar, ist der Vorfall passiert, den die Polizei Füssen jetzt gemeldet hat. Gegen 16.30 Uhr wurde ein Spaziergänger, der Gast eines Feriendorfs am Lechbrucker Lechstausee war, eine schreckliche Beobachtung: Der Mann bemerkte ein Reh, des von einem Hund gehetzt wurde. Die Ricke kam im weiteren Verlauf zu Sturz und wurde vom Hund eingeholt. Sofort verbiss sich das wildernde Tier in seine Beute. Der engagierte Zeuge ging zwar sofort dazwischen, und es gelang ihm auch, den Hund zu verscheuchen. Doch für das Reh gab es keine Rettung mehr, es musste vom alarmierten Jäger von seinem Leid erlöst werden. Bei dem Hund handelte es sich laut Polizei um ein schwarz-braunes Tier, höchstwahrscheinlich einen Airedale-Terrier. Vom Hundehalter war weit und breit nichts zu sehen. „Nach Aussage des Jägers sind in dem Bereich viele Hunde auch ohne Leine unterwegs, ein Problem mit wildernden Hunden gibt es aber nicht“, sagte ein Polizeisprecher.

Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Füssen unter der Telefonnummer 08362-91230.

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