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Kämmerer Werner Moll stellt den Haushalt vor. 

Diskussion im Gemeinderat

Lechbruck will weiter Schulden abbauen

10,2 Millionen Euro beträgt der Haushalt der Flößergemeinde Lechbruck für das Jahr 2017. Damit liegt er um gut zwei Millionen Euro über dem des Vorjahres. Grund dafür sind die für heuer vorgesehenen Investitionen. Trotz der Erhöhung des Haushalts ist eine Kreditaufnahme nicht notwendig.

Lechbruck – Bürgermeister Helmut Angl und Kämmerer Werner Moll haben eine strenge Ausgabendisziplin in allen Bereichen und die Ausschöpfung aller Einnahmemöglichkeiten angekündigt. „Ausgaben minimieren, Einnahmen optimieren“, sagt der seit einem Jahr amtierende Kämmerer. Alle vorhandene Einsparpotentiale seien im Haushaltsplan 2017 genutzt worden.

Von den insgesamt 10,2 Millionen Euro im Haushaltsplan entfallen auf den Verwaltungshaushalt 6,8 und auf den Vermögenshaushalt 3,4 Millionen Euro in Einnahmen und Ausgaben. Eine Kreditaufnahmen ist deswegen nicht notwendig, weil 1,2 Millionen Euro Überschuss im Verwaltungshaushalt dem Vermögenshaushalt zugeführt werden können.

Was die Schulden im Flößerdorf anbelangt, so konnten diese weiter abgebaut werden. Am Ende des Jahres 2017 wird die Gemeinde, so die Prognose des Kämmerers, noch auf einem einem Schuldenpackerl von 3,837 Millionen sitzen. Das wären dann 780 000 Euro weniger als Ende 2016. Bei 2732 Einwohnern bedeutet dies eine Pro-Kopf-Verschuldung von 1404 Euro. Im Jahr 2008, sagt Helmut Angl, „waren es noch gut 6000 Euro pro Einwohner. Den Schulden stehen Ende 2017 Rücklagen in Höhe von knapp 300 000 Euro gegenüber. Die wichtigsten Steuereinnahmen 2017: Der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer beträgt 1,2 Millionen Euro. Die Gewerbesteuer hat der Kämmerer auf 1,5 Millionen Euro hochgerechnet. Der Anteil an der Umsatzsteuer liegt bei 140 250 Euro, der der Zweitwohnungssteuer liegt bei 106 800 Euro. Die Entwicklung der Grundsteuer A und B unterscheidet sich kaum von der des Vorjahres. 537 000 Euro (531 000 im Vorjahr) sind es bei der Grundsteuer B, 30 150 Euro (31 000 im Vorjahr) bei der Grundsteuer A.

Der im Vergleich zu anderen Gemeinden sehr hohe Hebesatz liegt in der Gemeinde Lechbruck bei 450 Prozentpunkten. „Unverändert seit 2001“, betont Angl. Zu den höchsten Ausgaben zählt auch dieses Jahr wieder die von der Steuerkraft der Gemeinde abhängige Kreisumlage. Bei einem Hebesatz von 45,9 Prozent sind das ziemlich genau 1,39 Millionen Euro. Die Personalkosten summieren sich auf knapp 1,2 Millionen Euro. Zu den dicken Brocken bei den Ausgaben zählen zudem der Straßenbau in der Helmensteinstraße mit rund 740 000 Euro. Weitere 480 000 Euro verschlingt der Kanalbau in der Helmensteinstraße.

Für den kirchlichen Kindergarten im Ort und für die Betreuung Lechbrucker Kinder in drei weiteren Kindergärten außerhalb Lechbrucks muss die Gemeinde weitere 174 500 Euro investieren. Für den Breitbandausbau rechnet die Gemeinde heuer mit 60 000 Euro.

Geschlossen hat der Gemeinderat dem Haushalt für das Jahr 2017 zugestimmt.

Walter Kindlmann

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