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Verdienter Schlussapplaus für die Mitglieder der Apfeldorfer Trachtenkapelle nach dem offiziellen Teil des Frühjahrskonzerts. Nach der Pause spielten sie zur geselligen Unterhaltung.

Apfeldorf: Brillante Beinhofer-Premiere

Apfeldorf - Zu den gesellschaftlichen Höhepunkten im Jahreskreis der Gemeinde Apfeldorf gehört das Frühjahrskonzert der Trachtenkapelle.

Zu den gesellschaftlichen Höhepunkten im Jahreskreis der Gemeinde Apfeldorf gehört das Frühjahrskonzert der Trachtenkapelle. Die 300 Sitzplätze in der Mehrzweckhalle waren schon im Vorverkauf vergeben worden. Beste Voraussetzungen also für einen erfolgreichen und schönen Abend.

Der neue Dirigent Richard Beinhofer auf das bewährte Konzept mit traditioneller Blasmusik gesetzt, aber auch einem Hauch mehr moderne Rhythmen mit eingebaut. Auch wenn er früher schon einige Jahre beim Apfeldorfer Konzert als Posaunist mitgewirkt hat, so war Richard Beinhofer die Anspannung bei den ersten beiden anspruchsvollen Stücken „Also sprach Zarathustra“ und „Der Kalif von Bagdad“ anzumerken.

„Wir haben Georg Kölbl zwar nach 15 Jahren als Dirigent verloren, aber dafür einen erstklassigen Trompeter dazugewonnen“, stellte der Kapellen-Vorsitzende Helmut Ehle bei seiner Anmoderation des ersten Solostückes fest. Mit dem „Königstrompeter“ erspielte sich Georg Kölbl gleich eine Zugabe, und so dürfen die Apfeldorfer darauf hoffen, dass diese neue Konstellation mit Richard Beinhofer als Dirigent und Georg Kölbl als Stellvertreter zukünftig noch weitere musikalische Höhepunkte bringt.

Nach einer gefühlvollen Polka von Ernst Mosch und einem ungarischen Czardas wurde auch das schmissige Medley mit Hits von „Simon and Garfunkel“ vom Publikum begeistert aufgenommen. Helmut Ehle an der Es-Klarinette und Erika Floritz an der B-Klarinette präsentierten sich bei der „Dudelsackpolka“ als harmonisches Duo - kein Wunder, sie sitzen auch schon seit Jahrzehnten in der Trachtenkapelle nebeneinander.

Beim Arrangement von „Glenn Miller in Concert“ entpuppte sich der neue Dirigent als Bigband-Musiker, führte er doch schon in seinen Jugendjahren eine solche Besetzung. Bei „The Bassmen“ kam das tiefe Blech zur Geltung, fulminant setzten sich die hinteren Reihen der Musiker in Szene.

Ehrungen gab es diesmal keine beim Frühjahrskonzert, dafür stellte Helmut Ehle mit Lea Böhner, Phillip Stückl, Bastian Geisbauer, Michi und Sebastian Zöpf gleich fünf Jungmusiker unter 18 Jahren vor, die in der Trachtenkapelle integriert sind.

Das letzte Solostück bestritt Robert Zwick souverän am Xylophon, beim „Willhelm Tell-Galopp“ ließ er seine Klöppel so über das Instrument wirbeln, dass er ebenfalls eine Zugabe geben musste. In Apfeldorf gehört es zur Tradition, dass die Musiker nach der Pause zur geselligen Unterhaltung weiter spielen, dabei packte Stephan Socher auch sein Alphorn aus und intonierte sein Solo aus dem letztjährigen Konzert. Vielleicht ist auch das ein Grund für den starken Zulauf beim Apfeldorfer Frühjahrskonzert. Helmut Ehle stellte jedenfalls in Aussicht, dass es im nächsten Jahr eventuell zwei Konzertabende geben wird.

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