Brand Asch
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Ein Raub der Flammen: Am Montagabend ist das Gasthaus Stock bei Asch ausgebrannt.
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Ein Raub der Flammen: Am Montagabend ist das Gasthaus Stock bei Asch ausgebrannt.

250.000 Euro Schaden bei Brand in Fuchstal

Gasthaus geht in Flammen auf

Fuchstal - Großbrand in Fuchstal: Am Montagabend ist das „Gasthaus Stock“ mitten im Wald bei Leeder fast vollständig ausgebrannt. Die Brandursache ist noch unklar. Fest steht: Der Brandherd befand sich im angebauten Stadel. Der Schaden wird mittlerweile auf 250 000 Euro geschätzt.

Es ist circa 20.30 Uhr, als zwei Lkw-Fahrer im Waldgebiet zwischen Asch und Lengenfeld einen Knall hören. Kurz darauf ziehen Rauchschwaden in die Abenddämmerung. Die Fahrer befinden sich auf dem Fuchstaler Parkplatz der Wallfahrtskirche „Maria im Stock“ – den Schongauern durch das langjährige Engagement des früheren Stadtpfarrers Bernhard Mooser bekannt. Nach genauerem Hinsehen erkennen sie, woher die Funken stieben – der direkt an das „Gasthaus Stock“ angrenzende Stadel steht in Flammen. Die Pächter entdeckten das Feuer kurz nach den Lastwagenfahrern

Dann geht alles ganz schnell: „Gegen 20.38 Uhr ging der Notruf ein“, berichtet der Fuchstaler Bürgermeister Erwin Karg. Die Denklinger „Helfer vor Ort“, das Bayerische Rote Kreuz und die Fuchstaler Feuerwehren sind die Ersten am Einsatzort. „Von den Fuchstaler Wehren – Dienhausen, Denklingen, Asch, Leeder und Oberdießen – wurden alle alarmiert“, sagt der Einsatzleiter und Kreisbrandmeister aus Leeder Johann Hagenbusch. „Zudem rückten die Kameraden aus Dießen, Landsberg und Kaufering sowie die Wehren Lengenfeld, Waal und Waalhaupten zur Unterstützung aus.“ 191 Brandlöscher waren insgesamt involviert. „Als wir angekommen sind, stand das Wohnhaus schon zu zwei Drittel in Flammen“, erzählt der Einsatzleiter. Der Stadel war bereits im Vollbrand.

Ausgebrochen sei das Feuer an genau diesem Anbau – einem ehemals landwirtschaftlich genutzten Stadel. Zwischen Holzscheune und massivem Wohnhaus bestand kein Zwischenraum – die Flammen sprangen also in Windeseile auf den Gasthof über. Um 22.30 Uhr hatten die Einsatzkräfte den Brand schließlich unter Kontrolle. Um 0.30 Uhr war der Spuk dann ganz vorbei. Nur für die Helfer der Feuerwehr Asch nicht – die blieben noch bis Mittag des Folgetages zur Brandwache vor Ort.

Die Ursache für den Brand ist bisher noch nicht eindeutig geklärt. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck nahm gegen Dienstagmorgen die Ermittlungen auf. Allerdings sei der Zerstörungsgrad sehr hoch, wie ein Sprecher der Polizeiinspektion Oberbayern Nord mitteilt. Was die Ursachenermittlung erheblich erschwere. Sicher ist nur, dass das Feuer in der Scheune ausgebrochen ist. „Vorsätzliche Brandlegung schließen wir nach derzeitigen Erkenntnissen aus“, heißt es auf Anfrage. Der Schaden jedoch ist hoch, die Polizeiinspektion schätzt ihn nach neuesten Ergebnissen auf 250 000 Euro.

Die positive Nachricht: „Verletzt wurde niemand“, wie Michael Lein, Wachleiter vom Bayerischen Roten Kreuz Windach, bekannt gibt. Das freut auch den Fuchstaler Rathauschef. Trotzdem ist die Stimmung gedrückt. Die Pächter, die über dem „Gasthof Stock“ gewohnt haben, seien erst mal obdachlos. Außerdem habe Fuchstal nun nach dem fatalen Brand „eine Gaststätte weniger“. Wie es weitergeht, wird sich erst in den kommenden Wochen herausstellen. Die Eigentümer können dazu noch keine näheren Auskünfte geben.

Elena Wlacil

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