Gestohlene Pieta kehrt in Stockkapelle nach Asch zurück

Fuchstal - Mehr als vier Jahrzehnte war die Schmerzhafte Mutter Gottes aus der Stockkapelle in Asch verschwunden, bis sie plötzlich auf wundersame Weise wieder auftauchte.

Und am Freitag, 13. Mai, kommt die über viele Jahrhunderte hinweg hoch verehrte Pieta endlich wieder zurück an ihren Platz in der Wallfahrtskapelle.

Die Rückkehr der Schnitzfigur, die am 13. Mai 1968 - also vor rund 43 Jahren - gestohlen worden war, ist für die Gläubigen aus dem ganzen Umkreis ein Grund zur Freude, der feierlich begangen wird - und zwar genau wieder an einem 13. Mai, an dem Tag, an dem die Pieta einst aus der Kapelle entwendet worden war.

Auch Weihbischof Josef Grünwald kommt zu diesem feierlichen Anlass am Freitag nach Fuchstal und zelebriert um 18 Uhr den Gottesdienst in der Pfarrkirche in Asch. Nach der Messe wird dann die Schmerzhafte Mutter Gottes in einer feierlichen Prozession von der Kirche aus in die Stockkapelle hinauf getragen.

Um die Rückkehr der Mutter Gottes mit dem Leichnam des Jesus Christus hatte sich der jetzige Schongauer Stadtpfarrer Bernhard Mooser schon seit vielen Jahren bemüht, nachdem er 1994 (damals war er noch Pfarrer in Asch) einen konkreten Hinweis erhalten hatte und dieser Spur dann konsequent nachgegangen war, was dann auch zum Erfolg führte.

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