Die Band „Meggadadunga“ bei ihrem Auftritt in Streichers Tenne St. Martin in Denklingen. Foto: ale

Jetzt auch viel Sound in der Tenne in Denklingen

Denklingen - Für den ersten „Sound in der Tenne“ mussten Ludwig Streicher und seine Helfer gewaltig umräumen. Nicht mehr gebrauchte Waren mussten Sofas und Sitzgelegenheiten weichen.

So entstanden etwas ver-rückte Sitzplätze vor der Bühne. Die 14 Mann-Band Meggadadunga spielte auf einem mit Teppichen ausgelegten Platz inmitten vor Büchern und Geschirr.

Betreiber Ludwig Streicher erzählte kurz über seine Arbeit, das Werk „Menschen für Menschen“. Mittlerweile habe das Ganze eine unglaublich große Dynamik bekommen. Es werde viel bewegt. Etwas verrückt klinge das Ganze schon, doch sei der Moment in der Tenne nicht minder faszinierend.

Es war ein stimmungsvoller Abend, den das Licht der untergehenden Sonne in mystisches Licht taucht, und dazu diese Band, deren gewaltiger Trommelwirbel das dreistündige Programm eröffnete. Hier brauchte es keine perfekte Bühne, um etwas besonderes zu bieten. Die etwas andere Bigband unter der Leitung von Angelika Vizedum, eine Meisterin an der Bechertrommel, und Martin Seeliger, ein genialer Saxophonist, die hauptsächlich Eigenwerke im Repertoire haben, ließen den „Sound in der Tenne“ bei der ersten Veranstaltung dieser Art zu einem besonderen Erlebnis werden. Meggadadunga überraschte auch mit Didgeridoospieler und Geigenvirtuosen. Bei den tanzbaren Stücken wurde das Publikum zum Mitmachen motiviert. ale

Nächstes Konzert: Vladimir Ciolkovitch singt mit seinem russischen Vokal-Quartett am Mittwoch, 23. Juli, um 19.30 Uhr im Raum der Stille in Streichers Tenne.

ale

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