Rund 400 Zuhörer waren im Festzelt in Ludenhausen aus dem Häuschen und feierten zum Teil auf den Bänken. Foto: ale

"Lachledernde Wirtshausmusik" in Ludenhausen

Ludenhausen - Mit alpenländischer Dinnermusik zu Hendl und Schweinsbraten begann das zweite Festwochenende in Ludenhausen: „Ein Dorf, vier Vereine, 455 Jahre“.

Die Geigenmusi Geschwister Haindl (Sebastian mit seinen vier Schwestern Gabriele, Lisa, Annemarie und Veronika) begeisterte mit Stücken wie „D’ Liab-Polka“ und Zwiefachen.

Nach kurzer Pause öffnete sich der Vorhang der kleinen Wirtsstub’n auf der Bühne im Ludenhausener Festzelt und gab das Trio Knedl & Kraut frei. Es war ein gelungener Auftakt ins zweite Festwochenende. Toni Bartl, Daniel Neuner und Juri Lex klopften allerhand Sprüch’, sangen lebendige Wirtshauslieder und spielen derart virtuos auf allerhand Instrumenten und Gerätschaften auf, dass buchstäblich die Hütte wackelte. Mit Löchern im Spazierstock wird eine Querflöte, aus der geformten Hand eine Okarina, Suppen- und Holzlöffel bringen die tollsten Töne hervor, und die elektrifizierte Heugabel wird zur E-Gitarre. Aus einem Zimmerstutzen kommen Töne wie vom Didgeridoo.

Das „Derblecken“ haben die drei der „Lachledernen Wirtshausmusi“ richtig gut drauf. So werden allerhand Prominentheiten auf die Schippe genommen. Mit tosenden Applaus der gut 400 Zuhörer wurden die drei erst nach einigen Zugaben von der Bühne gelassen.

Das weitere Festprogramm: Samstag, 22. Mai, 10.30 Uhr Oldtimertreffen mit Fahrzeugsegnung (12 Uhr), 20.30 Uhr Rocknacht mit „SolidAge“ und „BloodyChickenHeads“.

Sonntag, 24. Mai, 9.30 Uhr Kirchenzug, 10 Uhr Festmesse. 13.30 Uhr Festzug, 19.30 Uhr Tanzabend mit den Moor-Buam.

ale

Auch interessant

Kommentare