Bürgermeisterin Margit Horner-Spindler (links) dankte Michael Förg, der ehrenamtlich die Anschlagtafel in Ludenhausen erneuerte. Foto: ms

Neue Anschlagtafel in Ludenhausen dank Michael Förg

Reichling - Nur 894 Euro musste die Gemeinde Reichling für die neue Anschlagtafel in Ludenhausen zahlen. Dank Michael Förg: Er hat das Schwarze Brett am Kinderspielplatz ehrenamtlich erneuert. Die Gemeinde musste nur die reinen Materialkosten übernehmen.

Von der alten Tafel, die dringend renovierungsbedürftig war, ist außer den Pfosten nicht mehr viel übrig geblieben. Die Anschlagfläche besteht jetzt aus einem sehr weichen Pappesperrholz, so dass die Anschläge viel leichter angebracht und wieder entfernt werden können.

Neu ist auch das Dach. Sehr auffällig am Dach und an den Seiten sind die Holzschindeln aus Alaska-Zeder, die die Anschlagtafel zu einem wahren Schmuckstück in der Ortsmitte machen.

Auf der Anschlagfläche hat Förg in der unteren Reihe extra Platz für größere Plakate vorgesehen. Damit soll verhindert werden, dass kleinere Anschlagzettel ständig mit den großen Plakaten überhängt werden.

Bürgermeisterin Margit Horner-Spindler betonte, dass die Bürger auch weiterhin ohne vorherige Genehmigung der Gemeinde ihre Anschläge machen könnten.

Die Gemeindearbeiter haben den Zaun neu gemacht: Dieser verläuft jetzt nicht mehr störend vor der Anschlagtafel.

Die Bürgermeisterin dankte Michael Förg im Namen des gesamten Gemeinderates für seinen Einsatz und die vielen unentgeltlich geleisteten Stunden bei der Instandsetzung und Neugestaltung der Tafel. Das Projekt sei „außerordentlich gut gelungen“. Die neue Anschlagtafel sei wieder „ein schöner Anblick im Dorfmittelpunkt“.

„Das ist mein Einstand in Ludenhausen“, scherzte Förg, der früher in Dettenhofen wohnte. „Wir freuen uns über so rührige Bürger“, betonte Horner-Spindler. Es gebe unwahrscheinlich viel ehrenamtliches Engagement in der Gemeinde - „das ist etwas Wunderschönes bei uns“.

ms

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