Pfarrei-Jugendvertretung hat jetzt eigenen Raum

Epfach - Die Jugendvertretung („JuVe“) der Pfarreiengemeinschaft Lechrain hat jetzt einen Jugendraum. Die Einweihung des neuen Treffpunkts im Pfarrheim Epfach wurde groß gefeiert.

„Alle Achtung, was hier entstanden ist“, lobte Diözesanjugendpfarrer Florian Wörner die ansprechenden Räumlichkeiten, welche die JuVe-Mitglieder unter Leitung von Gemeindereferent und Dekanatsjugendseelsorger Martin Bergmeister renoviert und gestaltet haben. Mit dem Raum habe die JuVe nun eine „Heimat“ gefunden, in der sich Jugendliche entfalten könnten, meinte Pfarrer Wörner.

Bevor er dem Raum den kirchlichen Segen gab, fand in der Epfacher Pfarrkirche eine Jugendmesse statt. Den krönenden Abschluss der Einweihungsfeier bildete ein Open-Air-Konzert vor dem Pfarrheim mit „Room 77“, der Formation um Fußballprofi Andreas Görlitz.

Dass der neue Jugendraum gelungen ist, darüber waren sich die Besucher bei der Einweihungsparty einig. Neben einer Küche und einer Bar hat der Raum auch eine gemütliche Ecke mit Musikstühlen bekommen. Der Jugendraum soll künftig für Veranstaltungen und Sitzungen dienen. Außerdem können dort sämtliche Materialien der Jugendvertretung untergebracht werden. „Auf diesen Augenblick haben wir lange hingearbeitet“, erklärte Martin Bergmeister, als der Raum nun seiner Bestimmung übergeben wurde. Gleichzeitig lobte er den Einsatz der JuVe-Mitglieder: „Ich mache vor ihnen eine Vorbeugung“, sagte er anerkennend.

Auch Pfarrer Michael Vogg war sehr angetan vor der Leistung der jungen Leute: „Ich bin stolz auf die JuVe“, verkündete er. Jetzt hoffe die Pfarreiengemeinschaft, dass noch möglichst viele Jugendliche zur JuVe stoßen werden, so Vogg. „Das Werk ist gelungen“, stellte auch Denklingens Bürgermeisterin Viktoria Horber nach Besichtigung der Räumlichkeiten fest.

„Besonders freut mich, dass ihr die Räume in Gemeinschaftsarbeit hergerichtet habt“, lobte sie. Epfachs Kirchenpflegerin Theresia Hartmann hatte den Raum der JuVe angeboten. „Wir waren sehr froh darüber“, sagte Bergmeister.

Beim Konzert bereicherte Bergmeister die Band „Room 77“ als Schlagzeuger, da der etatmäßige Drummer fehlte. Mit Fußballprofi Andreas Görlitz an der Gitarre begeisterte „Room 77“ vorwiegend mit eigenen Rock-Titeln. Die Band, zu der auch Sänger Markus Görlitz (Bruder des Fußballprofis) gehört, schlug diesmal leisere Töne an und war „unplugged“ zu hören.

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