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Die Fuchstaler Mittelschüler präsentieren ihr Abschlusszeugnis.

Abschluss Mittelschule Fuchstal

"Nehmt euer Schicksal in die Hand" 

Fuchstal - 55 Absolventen der Mittelschule Fuchstal haben im Rahmen einer feierlichen Abschlussfeier ihre Zeugnisse erhalten. Rektor, Bürgermeister und Lehrer sprechen den Jungs und Mädels viel Mut zu. 

Im Vorfeld hat ein Gottesdienst stattgefunden. In der Fuchstalhalle versammelten sich dann alle Schüler und Eltern der Abschlussklassen der Fuschtaler Mittelschule – zur feierlichen Zeugnisübergabe. Weiße Luftballons, mit Wünschen versehen, schmückten die Bühne. Die Bläserklasse sowie Nicole Köpf und Carolin Fischer gaben dem Festakt einen würdigen musikalischen Rahmen. Schulleiter Thomas Herbst sprach Gruß- und Dankesworte aus, und gab den Schülern verbale Mutmacher mit auf ihren berflichen oder weiterhin schulischen Weg. „Auch wenn sich nicht immer alle Erwartungen erfüllen, wie erhoffte Lehrstellen oder Abschlüsse, ist man aufgefordert, Kompromisse zu schließen, das Beste aus der jeweiligen Situation zu machen.“ Am Ende eines Zeitabschnittes komme immer der Anfang von etwas Neuem. Nichts im Leben sei tatsächlich sicher, es kämen Veränderungen im Positiven wie Negativen, so der Rektor weiter. „Wesentlich ist, dass ihr euer Schicksal in die Hand nehmt, dass ihr euch nicht entmutigen lässt und dass ihr immer bereit seid, an eurem Glück zu arbeiten.“ Die Schule war jedenfalls bemüht, die Startchancen für die Schulabänger so leicht wie möglich zu gestalten. „Die Kollegen haben das ihrige getan, die Zeugnisse sind das Spiegelbild der Bemühungen und Gegebenheiten“, so Herbst, der die Lehrer der Abschlussklassen – Karl-Heinz Kohler, Andreas Höhne und Robert Streicher – für ihren großen Anteil am positiven Gelingen lobte. Anschließend erinnerte Bürgermeister Erwin Karg an die ein oder andere Erfahrung mit den Schülern. Die Radtour entlang der Via Claudia sei für ihn unvergessen gewesen. Danach fand auch er die richtigen Worte in Sachen Zukunft. „Jetzt habt ihr die kleine Welt genossen, die große wartet nun auf euch. In 10 Jahren frägt keiner mehr nach diesem Abschluß, da zählen andere Qualifikationen. Ihr habt eine Vision, lebt sie aus. Das Tal der Arbeit liegt mit 35 bis 40 Jahren jetzt vor euch – ihr seid der Gestalter eures Tales.“ Abschließend lobten die Klassen-Lehrer selbst das Engagement der Schüler und hoffen, dass „etwas hängen geblieben ist“.

ale

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