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Der neue Infobereich soll den Gastank verdecken. foto: rh

Rotter schockiert über Tafel-Kosten

Rott - Seit mehreren Jahren wird in Rott bereits über die Erneuerung der in die Jahre gekommenen Infotafeln im Ort diskutiert.

Seit mehreren Jahren wird in Rott bereits über die Erneuerung der in die Jahre gekommenen Infotafeln im Ort diskutiert. Im Vorjahr entschied noch das vorherige Ratsgremium, die Standorte an der Abzweigung nach Apfeldorf (Unterdorf) und im Ortsteil Pessenhausen zu erneuern. Die dritte Infotafel in der Ortsmitte beim Bushäuschen an der Landsberger Straße wurde dagegen zurückgestellt.

In der Juni-Sitzung befasste sich der Gemeinderat auf Antrag von drei Ratsmitgliedern erneut mit dem Thema. „Wir wollten, dass auch die neuen Räte die Planung sehen und sie mittragen“, erklärte Volker Fritz, der zusammen mit Stefan Rupp und Thomas Stüber den Antrag einbrachte. Architekt Robert Schenk stellte die bereits abgesegnete Planung erneut vor. Im Unterdorf soll der Infobereich so aufgestellt werden, dass der dahinter liegende Gastank abgedeckt wird. Die Schaukästen auf der rechten und linken Seiten werden angewinkelt aufgestellt. „Die Schaukästen sind Standardmodelle mit Glasdeckel“, führte Schenk aus. Für sechs Stück, vier davon im Unterdorf und zwei am etwas kleineren Standort in Pessenhausen, rechnet der Planer mit Kosten von rund 4500 Euro.

Weitere Kostenfaktoren sind die Pflasterarbeiten, das Architektenhonorar, der mittlere Infobereich aus Lärchenholz und die Beschriftung oberhalb des Infobereichs. „Bei letzterem besteht Einsparpotenzial, wenn man eine einfache Variante wählt“, so Schenk. Möglich sind hier beleuchtete Schriftzüge für den Bereich Rathaus und Vereine, die deutlich teurer werden als eine Lösung mit aufgeklebten Buchstaben auf Aluminium. Als Farbe für die Schaukästen schlug Schenk Anthrazit vor, was bei den Räten auf Zustimmung stieß.

Weniger glücklich waren sie mit den Gesamtkosten, die Bürgermeister Quirin Krötz auf Nachfrage auf fast 30 000 Euro bezifferte. „Die Summe schockiert mich, das kann man den Bürgern nur schwer vermitteln“, meinte dazu Markus Rieder. „Die Honorarkosten sind relativ hoch, da wir an dem Thema schon seit Jahren arbeiten und viele Stunden investierten“, erklärte Schenk. Ungeachtet der Kosten warb der Rathauschef nachdrücklich für den Vorschlag. „Wir wussten, es ist ein sensibler Bereich. Es wird vermutlich auch nicht jedem in Rott gefallen. Es soll aber die Bedürfnisse erfüllen“, meinte Krötz. Dieser Meinung schlossen sich am Ende bei der Abstimmung auch alle Gemeinderäte an, denn der bisherigen Planung wurde einhellig zugestimmt.

Noch im Sommer sollen jetzt die neuen Infobereiche erstellt werden. Der im Ortszentrum bleibt aber vorerst ausgespart und soll später im Zuge der Entwicklung der Dorfmitte gemacht werden.

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